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Das Friedenslicht aus Bethlehem überwindet Grenzen

Das Friedenslicht wird seit 30 Jahren aus Bethlehem in die Welt getragen. Die Flamme steht für die Hoffnung auf Frieden, die fast alle Menschen auf der ganzen Welt verbindet.

Weltweit vernetzt und für den Frieden engagiert

Seit Jahrzehnten verteilen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Adventszeit das Friedenslicht aus Bethlehem. In diesem Jahr fordern sie unter dem Motto „Frieden: Gefällt mir. Ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens“ auf, das Internet und die sozialen Netzwerke dafür zu nutzen, Grenzen und Barrieren zwischen Menschen abzubauen und Freundschaften zu schließen.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind international unterwegs und gut vernetzt. Gleichzeitig ist Erziehung zum Frieden einer der wichtigsten pädagogischen Aufträge, die Pfadfinden als weltweite Jugend- und Erziehungsbewegung hat. Beides – das Engagement für den Frieden und die internationalen Vernetzung verbinden sie in der diesjährigen Aktion zum Friedenslicht. Inzwischen leuchtet das Friedenslicht in vielen Ländern auf der ganzen Welt

Seit über 20 Jahren verteilen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem in der Adventszeit an alle Menschen guten Willens – unabhängig von Religion, Hautfarbe und Weltanschauung. Bis zum Weihnachtsabend wird das Friedenslicht in über 500 Aussendungsorten verteilt werden. Mehr Informationen dazu stehen unter www.friedenslicht.de/friedenslichtvorort

Die Aktion Friedenslicht feiert Geburtstag

Die Aktion wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind, das sich durch besonderes Engagement ausgezeichnet hat, das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte in Beth­lehem. Das Licht wird mit dem Flugzeug nach Wien gebracht und dort in einem Aussendegottesdienst weiterverteilt.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen das Friedenslicht von da aus in Lichterstafetten weiter. Sie bringen es in Krankenhäuser, in Kindergärten, in Kirchen und Gemeindehäuser, in Synagogen und in Moscheen, in Polizeistationen und Justizvollzugsanstalten, in Rathäuser, in Einkaufszentren und in den Bundestag. Sie bringen es zu Menschen im Alltag und zu Menschen in besonderen Situationen, zu denen, die im Rampenlicht und zu denen, die am Rande stehen.

Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität – unab­hängig von Religion, Weltanschauung oder Hautfarbe. 220 000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland wollen mit der Verteilung des Friedenslichts gerade in diesen Zeiten ein Hoffnungszeichen weitergeben.