Das Friedenslicht erreicht die Bundesministerien in Berlin
Kassel, Berlin, den 17.12. Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Ringverbände haben das Friedenslicht aus Bethlehem in den Bundestag, in verschiedene Ministerien und in das Bundeskanzleramt gebracht. Die Justizminiministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Innenminister Thomas De Maizière nahmen das Friedenslicht sogar persönlich von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern entgegen. Der Bevollmächtigte des Rates der EKD, Prälat Dr. Felmberg nahm das Licht mit zur Morgenandacht in den Bundestag.
Licht bringt Frieden, so heißt das Motto der diesjährigen Friedenslichtaktion. Der gemeinsame Wunsch nach Frieden verbindet alle Menschen auf der Welt, auch in unfriedlichen Zeiten. Das Licht soll sie daran erinnern, sich für Frieden einzusetzen.
Das Friedenslicht soll ein Symbol der Hoffnung, der Wärme und der Solidarität sein. Es wird an alle Menschen guten Willens weitergegeben, unabhängig von Religion, Status und Hautfarbe. Es brennt in Wohnzimmern und Kirchengemeinden, in Krankenhäusern und Seniorenheimen, in Asylbewerberunterkünften, auf Polizeistationen und Justizvollzugsanstalten.
Die kleine Flamme aus der Geburtsgrotte in Bethlehem legt jedes Jahr einen weiten Weg zurück und verbreitet sich über ganze Europa und inzwischen auch in Übersee. So haben Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Südamerika die Flamme mit nach Hause genommen.
Im Jahr 1986 entstand im oberösterreichischen Landesstudio des Österreichischen Rundfunks (ORF) die Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Betlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes wird an die weihnachtliche Botschaft erinnert und an den Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen.


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