DE | EN | Facebook | Twitter | Kontakt | Blog |

Hoffnung schenken - Frieden finden": Das Friedenslicht ist im politischen Berlin

Bundestag

Libanesische Botschaft

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Seit 22 Jahren verteilen die vier Verbände der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (BdP, DPSG, PSG und VCP) gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) das Friedenslicht in Deutschland ab dem 3. Adventssonntag.

Vom 13.–16. Dezember 2015 waren acht Pfadfinderinnen und Pfadfinder der vier Verbände als Delegation unterwegs durch die Bundesministerien  und -institutionen in Berlin. Der Startschuss der diesjährigen Aktion fiel im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gemeinsam mit Bundesministerin Manuela Schwesig. In den folgenden drei Tagen brachte die Delegation das Friedenslicht in fast alle Ministerien, den Bundestag und das Bundespräsidialamt. Ihren Abschluss fand die Aktion am Mittwochabend im Bundeskanzleramt.

Mit dem Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden“ setzten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in 2015 ein besonderes Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht. So wurde das Licht als Symbol des Friedens auch in die Notunterkunft in der Berliner Messehalle 26 und – als Symbol gegen den Terror in Beirut und Paris – in die libanesische und vor die französische Botschaft gebracht.

Die Besuche im politischen Berlin haben mittlerweile eine gute Tradition. Neben der Übergabe des Lichts nutzen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder die Möglichkeit, im Gespräch mit Ministerinnen und Ministern, Staatssekretärinnen und Staatssekretären die Bedeutung der Friedenspolitik für junge Menschen in Deutschland zu vermitteln.

„Das Friedenslicht hat mir einen Einblick in das politische Berlin ermöglicht und die Chance gegeben, Diskussionen über die politischen Themen der Pfadfinderei mit verschiedenen Funktionsträgerinnen und Funktionsträgern zu führen. Darüber hinaus konnte ich gemeinsam mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern der anderen Verbände ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen.“ Berichtet Tobias Brauer (BdP).  Helena Morgen (VCP) ergänzt: „Das Friedenslicht aus Betlehem ist ein wichtiges Zeichen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder für Frieden und besonders in der aktuellen Zeit wichtiger denn je. Es ist sehr schön, dass auch in diesem Jahr die Tradition der Überbringung in die Bundesministerien und -institutionen fortgeführt werden konnte und wir überall so herzlich empfangen wurden.“

Auch im nächsten Jahr werden erneut Pfadfinderinnen- und Pfadfindern das Friedenslicht aus Wien holen und in ganz Deutschland verteilen. Die Ringe deutscher Pfadfinderinnnen- und Pfadfinderverbände werden auch dann wieder das Licht durch Berlin tragen und sich unermüdlich für Frieden und Völkerverständigung einsetzen und so im politischen Berlin Spuren hinterlassen und Zeichen setzen.


Pressekontakt:
Für Rückfragen und die Zusendung von weiteren Materialien und Informationen steht  Ihnen im Büro der Ringe deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Berlin die Referentin für Kinder- und Jugendpolitik Janina Bauke per Mail unter janina.bauke(at)rdp-rdp.de oder per Telefon unter 030 - 2005 4565 zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Friedenslicht finden Sie unter www.friedenslicht.de .