DE | EN | Facebook | Twitter | Kontakt | Blog |

„Hoffnung schenken – Frieden finden“

Die Aktion Friedenslichtaktion 2015 setzt Zeichen für Gastfreundschaft

Am 1. September wird in Deutschland der internationale Tag des Friedens begangen.

Erziehung zum Frieden ist vielleicht der wichtigste pädagogische Auftrag der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbewegung weltweit. Der Gründer von Pfadfinden, Robert Baden-Powell sagte dazu: „Niemand weiß, welche Formen der Frieden haben wird. Eines ist aber wesentlich für den allgemeinen und dauerhaften Frieden: Der Wechsel zu engerer gegenseitiger Verständigung, Abbau von nationalen Vorurteilen und die Fähigkeit, mit dem Auge des Anderen in freundlicher Sympathie zu sehen.“
 
Gerade in diesem Jahr, in dem Zehntausende Menschen flüchten und ihr Leben dabei aufs Spiel setzen müssen, wollen Pfadfinderinnen und Pfadfinder zeigen, dass Gastfreundschaft nicht nur eine Tugend und eine Pflicht, sondern dass sie gerade zur Zeit einfach lebensnotwendig ist.

Seit über 20 Jahren verteilen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem in der Adventszeit an alle Menschen guten Willens – unabhängig von Religion, Hautfarbe und Weltanschauung. Damit wollen sie zeigen, dass fast alle Menschen den Wunsch nach Frieden teilen. In diesem Jahr setzen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder unter dem Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden“ für Gastfreundschaft und für die Menschen auf der Flucht ein. Dies wird auf dem Plakat zur Friedenslichtaktion 2015 deutlich.

Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem/ Palästina.

Weitere Informationen: www.friedenslicht.de.