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Pfadfinderinnen und Pfadfinder bringen das Friedenslicht aus Betlehem

Am 11. Dezember, dem 3. Adventssonntag brachten Pfadfinderinnen und Pfadfinder wieder das Friedenslicht aus Bethlehem zu allen „Menschen guten Willens“. Sie verteilten es in über 500 Aussendeorten und brachten es in Kirchen und Synagogen, in Gemeindehäuser und Moscheen, in Krankenhäuser und Einkaufszentren, in Polizeistationen und Flüchtlingsunterkünfte, in Kindergärten und Rathäuser.

Häufig verbinden Pfadfinderinnen und Pfadfinder die Lichtübergabe mit besonderen Aktionen. In Sachsen-Anhalt feierten Pfadfinderinnen und Pfadfinder einen Aussendungsgottesdienst in der Klosterkirche mit über 200 Gästen, darunter dem Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff und der Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch. In Oldenburg feierten VCPerinnen und VCPer nach einer Adventsfreizeit einen gemeinsamen Aussendungsgottesdienst mit der DPSG.

In Hannover überbrachten die VCPerinnen und VCPer das Friedenslicht an Oberbürgermeister Stefan Schostok und feierten gemeinsam mit muslimischen Jugendlichen. In Kiel bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht in den Landtag. In Karlsruhe wurde das Friedenslicht im Rahmen einer Feier in der Bahnhofsmission weitergegeben. Der Speyrer Dom war Ort des zentralen Aussendegottesdienstes in Rheinland-Pfalz. In fast allen Bundesländern bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht in die Landtage, zurzeit tragen sie es in die Bundesministerien in Berlin.

Unter dem diesjährigen Motto „Frieden: Gefällt mir. Ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens“ waren Pfadfinderinnen und Pfadfinder aufgefordert, das Internet und die sozialen Netzwerke dafür zu nutzen, Grenzen und Barrieren zwischen Menschen abzubauen und Freundschaften zu knüpfen. Das passt gut, denn Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind international unterwegs und gut vernetzt. Gleichzeitig ist Erziehung zum Frieden einer der wichtigsten pädagogischen Aufträge, die Pfadfinden als weltweite Jugend- und Erziehungsbewegung hat. Beides – das Engagement für den Frieden und die internationalen Vernetzung verbinden sie in der diesjährigen Aktion zum Friedenslicht. Inzwischen leuchtet das Friedenslicht in vielen Ländern auf der ganzen Welt.

Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität – unab­hängig von Religion, Weltanschauung oder Hautfarbe. 220 000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland wollen mit der Verteilung des Friedenslichts gerade in diesen Zeiten ein Hoffnungszeichen weitergeben und daran erinnern, dass jeder Mensch sich für den Frieden einsetzen kann.