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VCP gegen sexuelle Diskriminierung

Die Boy Scouts of America (BSA) haben in dieser Woche bekannt gegeben, dass sie auch weiterhin Menschen mit gleichgeschlechtlicher Orientierung ausschließen wollen. Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) bedauert diese Entscheidung sehr. „Pfadfinden bedeutet für uns, das niemand wegen seiner sexuellen Orientierung ausgeschlossen werden darf“, sagt die Bundesvorsitzende Julia Lumma.

Die Diskussion um die Prinzipien der Boy Scouts of America ist nicht neu. Bereits 2002 appellierten der Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP) sowie der Ring deutscher Pfadfinderinnenverbände (RDP) in einen gemeinsamen offenen Brief an die amerikanischen Boy Scouts, ihre Prinzipien zu ändern. Die Europäische Pfadfinderkonferenz stellte 2001 in einer Resolution klar, dass Homosexualität keine Begründung jedweder Diskriminierung inner- oder außerhalb der Pfadfinderbewegung sein darf.

Auch auf der letzten Weltkonferenz der Pfadfinderverbände zeigte sich in der Diskussion über sexuelle Diskriminierung in Pfadfinderverbänden, dass die Boy Scouts of America zwar nicht alleine mit ihrer Auffassung stehen, aber mit Ländern wie Saudi Arabien und Zimbabwe nur einen kleinen Teil der weltweiten Pfadfinderschaft vertreten. Der größte Teil der weltweiten Pfadfinderbewegung vertritt eine andere Meinung: Pfadfinden soll nicht an die sexuelle Identität geknüpft sein.

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