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World Scout Jamboree – Gemeldete Fälle von Meningitis

Der Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP) wurde durch die Weltorganisation der Pfadfinderbewegung (WOSM) und den ausrichtenden Pfadfinderverband Scouts of Japan (SAJ) über drei Fälle von Meningitis in Großbritannien und zwei Verdachtsfälle in Schweden bei Jamboree-Teilnehmern informiert.

Diese Fälle sind nicht lebensbedrohlich. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den betroffenen Pfadfinderinnen und Pfadfinder und ihren Familien.

WOSM hat sich dazu mit der Weltgesundheitsorganisation WHO beraten. Die häufigsten Symptome der bakteriellen Meningitis sind Nackensteifigkeit, hohes Fieber, Lichtempfindlichkeit, Gelenkschmerzen, Unruhe, Kopfschmerzen und Erbrechen. Wenn diese Symptome auftreten, sollte sofort ein Arzt zu Rate gezogen werden, damit die Behandlung so früh wie möglich begonnen werden kann.

Die Inkubationszeit beträgt maximal 10 Tage, eine Übertragung erfolgt nur durch engen Körperkontakt. Nach Rücksprache mit unserer Kontingentsärztin ist damit eine Ansteckung deutscher Teilnehmer äußerst unwahrscheinlich.

Zu Ansteckungen im deutschen Kontingent sind uns aktuell auch keine Fälle bekannt. Wenn unwahrscheinlicher Weise doch der Verdacht auf eine Meningitis oder ein bestätigter Fall auftreten sollten, bitte wir um umgehende Information an die Kontingentsleitung: japan2015(at)pfadfinden.de


 Tiemo Slodowy
Kontingentsleiter
Ring deutscher Pfadfinderverbände


Offizielle Stellungnahme von WOSM: http://scout.org/node/96221