Welcher Kothentyp bist du?

von Annika Schulte

Die Fahrten- und Lagersaison 2016 hat schon begonnen und es heißt wieder: Wir gehen auf Fahrt und Lager!

Mit Kothe, Isomatte und Schlafsack im Gepäck rüstet man sich für die ersten Nächte draußen. Lagerfeuer, Sternenhimmel, Tschai und Singerunden, darauf freut man sich und kann es kaum erwarten loszuziehen. Nach einem anstrengenden Fahrten- und Lagertag krabbelt man in die Kothe und legt sich in den gemütlichen Schlafsack. Doch jetzt beginnt das Kothen-Tetris, vor allem, wenn die Kothe schon sehr voll ist. Eine Person ist schon halb nach draußen gerollt, die nächste liegt quer über allen Rucksäcken. Aber welcher Kothentyp bist du?

Der „In-der-Mitte-Lieger“

Am Rand ist es dir zu kalt und zu eng. Und deine Sachen dürfen nicht nass werden! Mit diesen Problemen unterscheidest du dich deutlich von deinen Mitschläfern – genau deshalb hast du das Anrecht auf den Platz in der Mitte, wo es sicher und warm ist.

Der „Am-Rand-Lieger“

Dort, wo immer ein frisches Lüftchen weht und dir die Kothenplane die Nase kitzelt, fühlst du dich am wohlsten. Nur auf einer Seite die Mitschläfer, nach draußen hin hast du Platz für dich.

Die Sardine

„Mir ist es egal“
Ganz verträglich und bescheiden nimmst du deinen Platz in der Kothe ein – meisten den, der noch übrig bleibt. Sardinengleich liegst du eingepfercht zwischen deinen Mitschläfern und wachst morgens mit steifem Nacken auf.

Der Chaot

Wo sind meine Socken? Wem gehört diese Unterhose? Fragen, die du entweder selbst stellst oder beantworten kannst.
Der Liegeplatz ist dir eigentlich egal, die Frage ist eher, wo du oder deine Sachen nicht liegen. Munter verteilst du deine Habseligkeiten in der Kothe und bist auch im Schlaf sehr raumgreifend.

Der Treter

„Mein Bereich – dein Bereich“
Rand oder Mitte, wo deine Isomatte liegt ist unwesentlich. Aber was drauf liegt nicht. Klamotten oder Körperteile deiner Mitschläfer haben dort nichts zu suchen. Da kannst du auch durchaus rigoros werden und verteidigst deine Schlaffläche vehement.

Der Imperialist

Beim Kothe auslegen bekommt jeder den exakt gleichen Platz zugeteilt. Doch nachdem du zufällig ganz allein in der Kothe warst, hat sich dein Territorium wie von Zauberhand vergrößert. Feindliche Isomatten wurden zurückgedrängt. Wow, hast du viel Platz! Das ist ja echt nett von den anderen. Diese Mogelnummer weißt du aber durch deinen großen Schlafsack geschickt zu überdecken.

Der Geräuschvolle

Ruhige Nächte sind deinen Mitschläfern nur so lange vergönnt, bis du die Kothe betrittst. Als richtiger Pfadfinder verzichtest du natürlich auf jegliche Elektronik, auch auf die Taschenlampe. Der Weg zu deinem Schlafplatz wird somit zum Hindernislauf. Auch dort angekommen geizt du nicht mit Geräuschen jeder Art. Selbst wenn du in die Welt der Träume entschwunden bist, teilst du dich gern geräusch- und geruchsvoll den anderen mit.

Der Luftmatratzenschläfer

Wahnsinn! So eine Luftmatratze ist wirklich unwahrscheinlich weich – eine 15 cm dicke Matte sorgt für einen Schlaf wie auf Wolken. Diesen Luxus teilst du natürlich mit den anderen: „Du darfst gern zur Hälfte auf meiner Matte liegen“.