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Methoden

Die im Selbstverständnis aufgeführten Ziele sollen insbesondere über folgende Aktivitäten erreicht werden:

  • Regelmäßige gegenseitige Konsultationen der Verbandsspitzen (Head Delegations)
  • Multiplikatoren-Austausch (Leaders Delegations) in beide Richtungen und/oder jährlich abwechselnde besondere Unternehmungen wie Kundschaft, Denkwochenende, Wüstenseminar, Workshops
  • Gegenseitige Teilnahme an Großveranstaltungen der jeweiligen Verbände (z.B. Bundeslager, National Jamborees) sowie Zusammenarbeit bei der Teilnahme an internationalen Großveranstaltungen (z B. World Jamborees).
  • Gruppenbegegungen: Einladungen und Maßnahmen aufgrund der besonderen Bedingungen und Förderrichtlinien des bilateralen Jugendaustauschs mit Israel, Ägypten und anderen arabischen Ländern sowie ggf. Polen (trilaterale Begegnungen).
  • Dokumentation und Berichterstattung für den Verband und Interessierte.
  • Spezielle Aktivitäten wie multilaterale soziale Dienste in Israel (ein Jahr Zivildienst: Jüdische, arabische, drusische und deutsche Leiter zusammen in einer Gemeinschaft/sozialen Einrichtung).

Gruppenbegegnungen

Hauptaugenmerk der Arbeit liegt auf den Gruppenbegegnungen (16-18jährige Teilnehmer/innen), die auch zahlenmäßig am häufigsten stattfinden.

 

Die FG Israel/Naher Osten betreut dabei die VCP-Gruppen von Anfang bis Ende der Begegnung. Die Betreuung umfaßt das Weiterreichen von Einladungen von z.B. Landeslagern, die Suche nach entsprechenden Partnergruppen, die Vermittlung von ersten Kontakten und vor allem von Informationen/Erfahrungswerten, das Stellen der Förderungsanträge bis hin zur Hilfestellung bei der Schlußabrechnung oder dem Abschlußbericht. Die FG ist somit sowohl Verbindungsperson zu den israelischen Pfadfinderverbänden als auch Ansprechpartner der VCP-Gruppen für die Organisation und Durchführung der geplanten Begegnung.

Wie das Programm eines Gruppenaustauschs aussieht, hängt selbstverständlich von den Vorstellungen der Gruppen ab. Meistens setzt es sich aus der Teilnahme an einem Lager, einer Rundreise und einem Familienaufenthalt zusammen.

Leaders-Delegation

Die nächste Austauschebene ist die der Multiplikatoren (18-27jährige Teilnehmer/innen), die sog. Leaders-Delegations.

 

Das Programm einer VCP-Delegation in Israel enthält Treffen mit verschiedenen israelischen Pfadfinderverbänden - wenn möglich mit einer gemeinsamen Aktivität, wie z.B. dem Sea-to-Sea-Hike oder Besuch eines Lagers, außerdem einen Familienaufenthalt und eine Rundreise mit dem Besuch von Massada und der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Zudem soll ein thematischer Schwerpunkt intensiver bearbeitet werden. Das Programm einer Delegation der israelischen Federation in Deutschland sieht ähnlich aus. Bei dessen Programmgestaltung wird ebenfalls Wert darauf gelegt, daß es einen Programmpunkt zur deutsch-jüdischen Vergangenheit enthält.

Die israelischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Leaders-Delegations sollen aus allen sechs israelischen Pfadfinderverbänden kommen. Damit soll ein (interreligiöser) Dialog zwischen Juden, Christen, Moslems und Drusen ermöglicht werden. Erfreulicherweise ist durch diese gemischten Delegationen eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Verbänden innerhalb Israels entstanden, was auch einen kleinen Beitrag zum Friedensprozess im Nahen Osten darstellt.

Head-Delegation

In größeren zeitlichen Abständen findet ein Austausch auch auf der Ebene der Verbandsspitzen (Bundesvorsitzende, Auslandsbeauftragte etc) statt, durch sog. Head-Delegations. Zweck dieser Delegationen ist es, die deutsch-israelische Zusammenarbeit in die allgemeine Verbandspolitik einzubeziehen. Aktivitäten der Vergangenheit werden aufgearbeitet und ausgewertet sowie Ziele für die Zukunft benannt. Es geht somit um die Abstimmung und Festlegung der großen Linien dieser Zusammenarbeit.

Veranstaltungen

 

Alle zwei Jahre finden zur Zeit sog. Denkwochenenden zu einem bestimmten Thema mit Bezug zum Nahen Osten statt. Die Themen des vergangenen Denkwochenendes waren "Wasser als politischer Faktor der israelisch-arabischen Friedensverhandlungen", "Juden in Deutschland", "Ergebnisse und Probleme der neuen Friedensvereinbarungen der PLO mit dem Staat Israel" und "Holocaust - die Bedeutung des Erinnerns in der jüdischen Religion".

Zu diesen Themen werden externe Referenten eingeladen. Wenn möglich nehmen an den Denkwochenenden auch die sich gerade in Deutschland befindende Leaders-Delegation der israelischen Verbände teil. Deren Anwesenheit vermittelt einen direkteren Bezug zu dieser Region und machte vor allem die Diskussionen zu den jeweiligen Themen interessanter.

Neben der thematischen Arbeit sollen die Denkwochenenden bei anderen VCP-Mitgliedern Interesse und Neugierde für die Arbeit der AG Israel/Naher Osten wecken und diese motivieren, z.B. an einer Leaders-Delegation teilzunehmen oder selbst einen Gruppenaustausch mit Israel durchzuführen. Die AG Israel/Naher Osten erhofft sich anderseits auch Anstöße und neue Ideen für ihre Arbeit. Nicht zuletzt soll dieses Veranstaltung auch ein Treffpunkt für alle Israel-Interessierten, wie z.B. ehemalige Teilnehmer/innen von Leaders-Delegations, sein.

Veranstaltungen

Ca. alle zwei Jahre finden sog. Denkwochenenden zu einem bestimmten Thema mit Bezug zum Nahen Osten statt. Die Themen des vergangenen Denkwochenendes waren "Wasser als politischer Faktor der israelisch-arabischen Friedensverhandlungen", "Juden in Deutschland", "Ergebnisse und Probleme der neuen Friedensvereinbarungen der PLO mit dem Staat Israel" und "Holocaust - die Bedeutung des Erinnerns in der jüdischen Religion".

Zu diesen Themen werden externe Referenten eingeladen. Wenn möglich nimmt an den Denkwochenenden auch die sich gerade in Deutschland befindende Leaders-Delegation der israelischen Verbände teil. Deren Anwesenheit vermittelt einen direkteren Bezug zu dieser Region und machte vor allem die Diskussionen zu den jeweiligen Themen interessanter.

Neben der thematischen Arbeit sollen die Denkwochenenden bei anderen VCP-Mitgliedern Interesse und Neugierde für die Arbeit der FG Israel/Naher Osten wecken und diese motivieren, z.B. an einer Leaders-Delegation teilzunehmen oder selbst einen Gruppenaustausch mit Israel durchzuführen. Die FG Israel/Naher Osten erhofft sich anderseits auch Anstöße und neue Ideen für ihre Arbeit. Nicht zuletzt soll dieses Veranstaltung auch ein Treffpunkt für alle Israel-Interessierten, wie z.B. ehemalige Teilnehmer/innen von Leaders-Delegations, sein.