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VCP-Arbeit an Hochschulstandorten

Worum geht es bei der VCP-Arbeit an Hochschulstandorten:

Tipps für die neue, noch unbekannte Stadt und Hochschule geben, lockere bis regelmäßige Treffen mit VCPinnen und VCPern, aber auch anderen Pfadfinderinnen und Pfadfindern, gemeinsames Singen, Kinobesuch oder Stammtisch, Aktionen wie Fahrt und Lager, Engagement an der Hochschule (wie das gemeinsame Wehren gegen (nachgelagerte bzw. Wiedereinführung von) Studiengebühren oder Verschulung des Studiums im Rahmen des Bologna-Prozesses) oder auch die Mitarbeit vor Ort, vieles ist denkbar, aber zumindest zu Beginn auch abhängig vom Zeitbudget der Kontaktperson/-en. An einigen Orten gibt es schon regelmäßige Treffen von (überbündischen) Hochschulgruppen. Andere Kontaktpersonen wollen es ihnen gleichtun und an VCP-Traditionen anknüpfen, wo sich Pfadis in einer dortigen Hochschulgruppe bzw. in einer VCP-Hochschulgruppe für ein oder mehrere Ziele an ihrer Hochschule engagierten, sich ins Studierendenparlament wählen ließen und im Asta mitarbeiten.

Hier geht es zu den Kontaktpersonen.

 

 

Bericht zum Hochschulnetzwerk für die Bundesversammlung 2018

Stand Mitte März 2018

Hochschulnetzwerk

Von Ulrich Franz

Das Hochschulnetzwerk ist ein eigenständiges Angebot des Verbandes und der Fachgruppe Erwachsene angegliedert.
Zurzeit (Stand Ende März 2018) gibt es an 46 Hochschulorten Ansprechpersonen, wobei an einigen Hochschulstandorten ein Wechsel von Kontaktpersonen stattgefunden hat. An 15 Hochschulstandorten haben sich noch keine neuen Ansprechpersonen gefunden. An einigen Standorten gibt es erfreulicherweise jeweils zwei Kontaktpersonen, was einerseits die Arbeit erleichtert, anderseits einen Beitrag zur Kontinuität der Arbeit leisten kann. Was jeweils vor Ort läuft, ist insbesondere abhängig vom Zeitbudget der jeweiligen Person, die mit unterschiedlichen Bedingungen zu tun hat. Auch der Bologna-Prozess mit einem in vielen Fächern stark verschulten Studium mit vielen Prüfungsleistungen spielt hier eine große Rolle.
Obwohl das Hochschulnetzwerk mittlerweile mehrere Jahre existiert und auch auf der Homepage präsent ist, ist es im VCP immer noch zu wenig bekannt. Viele Personen stoßen eher zufällig darauf und sind fast immer erstaunt, dass es so etwas überhaupt gibt.
Die Probleme für die Studierenden haben sich vielfach nicht geändert: Es gibt zu wenige und häufig überfüllte Seminare, geringe Finanzmittel, zu wenige DozentInnen und TutorInnen und an vielen Standorten kommt die schwierige Wohnungssituation hinzu.
Während im Weltkampf zur Bundestagswahl 2017 vielfach Versprechungen für mehr Mittel im Bildungsbereich gab, so hat es bekanntermaßen bis März 2018 gedauert bis eine neue Bundesregierung gebildet worden ist. Ob jetzt eine Bildungsoffensive gestartet wird, bleibt abzuwarten.
Problematisch ist, dass es Versuche gibt, wieder Studiengebühren wieder einzuführen, was (zunächst???) für Studierende aus Nicht-EU Ländern gilt bzw. gelten soll. In Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gibt es auch solche für ein Zweitstudium. Damit werden Aussagen von Politikern über die Notwendigkeit lebenslangen Lernens mehr als fragwürdig. In Nordrhein-Westfalen gibt es auch Versuche wieder generell Studiengebühren einzuführen. Aber da gibt es deutlichen Widerstand. Auch in Baden-Württemberg sind die Proteste bei der Einführung von Studiengebühren für Personen aus Nicht-EU Ländern durch ein Bündnis von Studierenden und Hochschullehrern deutlich geworden.

Ich danke an dieser Stelle allen Kontaktpersonen, dass sie diese Funktion übernommen haben.

Informationen zur Arbeit des Hochschulnetzwerkes gibt es unter
www.vcp.de/kontakt/hochschularbeit/vcp-arbeit-an-hochschulstandorten/

Informationen zu den Kontaktpersonen (mit Karte) gibt es unter
www.vcp.de/kontakt/hochschularbeit/

Ulrich.Franz(at)gmx.de