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Bischof Huber fordert ein Ende des Blutvergießens im Nahen Osten auf Besuchstag des Bundeslagers. dem Besuchstag des Bundeslagers.

“Dieser Sonntag ist ein Höhepunkt des Sommers für mich” Mit diesen Worten begrüßte der Ratsvorsitzende der EKD die zahlreichen Menschen, die zum Gottesdienst am Besuchstages des Bundeslager des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) gekommen waren.

Bischof Huber ist Schirmherr des Bundeslagers “100 PRO. Die Welt gestalten” .

“Ich habe keinen Augenblick gezögert, dieses Angebot anzunehmen” erklärte Bischof Huber und betonte seine Verbundenheit mit evangelischem Pfadfinden. In seiner Predigt kritisierte er scharf die Gewalt im Nahen Osten, deren Opfer vermehrt Kinder werden: “Sie (die Kinder im Libanon) erleben etwas, was jeden Erwachsenen überfordert und jedes Kind erst recht. “Dass Frieden zwischen den Religionen möglich sein kann, zeigten eine arabische Pfadfinderin christlichen Glaubens, ein jüdischer Pfadfinder aus Israel und ein muslimischer Pfadfinder aus Ägypten , als sie in ihren Sprachen Segensworte vortrugen. Huber forderte weiter: “Die Antwort auf Gewalt und Krieg kann nicht heißen, die Potentiale der Gewalt zu steigern. Deswegen sage ich zu der Gewalt im Nahen Osten auch klar und unzweideutig: Sie muss an ein Ende kommen, so schnell wie möglich...”

 

Nach dem Gottesdienst unternahm Bischof Huber einen Rundgang über das Gelände des Bundeslagers und stand den Pfadfinderinnen und Pfadfindern Rede und Antwort.

 

Der Besuchstag mit Konzerten und Workshops, zu dem trotz des regnerischen Wetters Hunderte von Gästen aus der Region kamen, war ein weiterer Höhepunkt des Bundeslagers, das am Donnerstag abend mit großer Prominenz eröffnet worden war. Heide Simonis, Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Matthias Platzeck, Ministerpräsident des gastgebenden Landes Brandenburg und der Reeder und UNICEF Botschafter Peter Krämer, die die Aktion Schulen für Afrika ins Leben gerufen hat, begrüßten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zur Eröffnung des gemeinsamen Kongresses von VCP und UNICEF erschienen waren. Alle drei dankten den Pfadfinderinnen und Pfadfindern, dass sie ihr Bundeslager unter das Thema Frieden gestellt hatten.

“Die Situation im Nahen Osten zeige, so Ministerpräsident Platzeck, wie wichtig das Thema ist. Ohne Frieden sei alles nichts. Seit Donnerstag haben 4.600 Jugendliche auf dem Platz ihre Zelte aufgeschlagen, dabei sind über 300 internationale Gäste aus 18 Nationen - von Dänemark über die Mongolei bis nach Kanada. Über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für einen reibungslosen Ablauf der riesigen Infrastruktur: von der morgendlichen Versorgung mit Nuss-Nougatcreme bis zur korrekten Entsorgung der Abfälle.

 

 

Bei Fragen: Diane Tempel-Bornett Fon: 0175/2300333