3. Adventsimpuls: DANKE

von Luisa Jung und Stefan Aderhold

Ohne meine Freunde und Familie stünde ich nicht da, wo ich heute stehe. Ein Gedanke, der für mich so selbstverständlich geworden ist wie kaum einer. Und doch denke ich ihn viel zu selten. Ohne all die vielen ermutigenden Begegnungen in meinem Leben, all die aufmunternden Worte, all die Ratschläge, all die helfenden Hände und offenen Ohren wäre ich heute vermutlich an einem dunkleren Ort. Manche von diesen Menschen sind mir bis heute geblieben, bei anderen haben sich die Wege schon vor vielen Jahren getrennt. Aber in jedem Fall bin ich ihnen auch heute immer noch dankbar dafür, was sie für mich getan haben. Was ist dein momentaner Ort im Leben? Und wofür bist du besonders dankbar, wenn du zurückdenkst?
Beim Beschenken an Weihnachten erinnern wir an das der Welt „geschenkte“ Kind in der Krippe. Mit diesem Kind ist uns auch ein neues Bewusstsein füreinander gegeben worden, denn im Neuen Testament steht die tatkräftige Liebe im Mittelpunkt allen gemeinschaftlichen Lebens. Gegenseitige Unterstützung und Dankbarkeit verbindet uns.

Im Kolosserbrief heißt es beispielsweise:
„Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar.“ (Kol 3,14f.)

Wir werden durch Liebe füreinander gestärkt; sie ist zum Teilen da. Deshalb haben wir dieses Mal auch eine kleine Wochenaufgabe für euch: Wenn ihr an jemanden oder etwas denkt, wofür ihr dankbar seid, teilt eure Dankbarkeit mit! Schreibt der Person, an die ihr denkt oder sprecht mit ihr. Vielleicht berührt ihr damit eine Person, die ihre Rührung auch selbst weitergeben möchte. So stoßt ihr schon im Kleinen an, was wie ein Selbstläufer große Kreise ziehen kann. So wie in dem bekannten Lied: Ins Wasser fällt ein Stein.

Dankbarkeit ausdrücken- eine Anregung
Lassen wir das Jahr Revue passieren, dann fragen wir uns meistens, was war gut für mich und was eher schlecht? Was möchte ich im nächsten Jahr anders machen? – diese Fragen sollten wir uns selbst beantworten.
Jedoch sollten wir uns auch die Frage stellen, wer zu unseren positiven Ereignissen im letzten Jahr beigetragen hat und wem wir abschließend zu diesem Jahr noch einmal Danke sagen möchten. Wer war Dir im letzten Jahr eine Stütze? Wer hat Dir zu positiven Gefühlen verholfen?

Wir können uns auf verschieden Wegen bedanken, zum Beispiel mit einer Dankeskarte oder mit einer Dankesblume- beides zusammen ist auch möglich:

Dankeskarte
Diese könnt ihr euch ganz einfach aus einem dickeren Papier basteln oder ihr besorgt euch eine Karte im Geschäft. Hier könnt ihr euch dann euren individuellen Text überlegen.

Dankesblume
Als erstes sucht Ihr euch ein Papier mit der Farbe eurer Wahl aus (vielleicht die Lieblingsfarbe der Person, der ihr die Blume schenken möchtet). Auf das Papier zeichnet ihr mit Bleistift die Umrandung einer Blume. Diese Schneidet ihr jetzt aus und beschriftet sie nach euren Vorstellungen, zusammenfalten und ab in die davor geschriebene Dankeskarte.