Abzeichenspende des VCP unterstützt die LGBTI-Menschenrechtsarbeit

Der VCP spendet jedes Jahr einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf der VCP-Abzeichen.

2021 betrug der Spendenanteil 432€. Die Bundesleitung hat in ihrer letzten Sitzung besprochen, dass der Betrag an die Hirschfeld-Eddy-Stiftung gehen soll.

VCP für Vielfalt

Der VCP positioniert sich deutlich für Vielfalt und gegen jede Diskriminierung aufgrund von Sexualität, Identität oder Geschlecht. Für Menschen, die dennoch Diskriminierungserfahrung im VCP machen, wird aktuell ein Unterstützungsangebot eingerichtet.

Über die Stiftung

Benannt ist sie nach dem Pionier der homosexuellen Bürgerrechtsbewegung Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935) aus Deutschland, und nach der prominenten lesbischen Menschenrechtsaktivistin Fannyann Eddy (1974-2004) aus Sierra Leone.

Die Namenskombination ist Programm: Der Kampf für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender ist eine weltweite Angelegenheit. Es geht um Prinzipien, die in Europa genauso gelten wie in Afrika, darum dass überall respektiert wird, dass LGBT-Rechte Menschenrechte und als solche unteilbar und universell sind.

Sie leistet durch internationale Vernetzung und Kooperationen mit Partnerorganisationen im globalen Süden und in Osteuropa ganz konkrete Hilfe für bedrohte Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle (LGBTI). Sie unterstützt die LGBTI-Menschenrechtsarbeit auf nationaler und internationaler Ebene durch Aufklärung, Sensibilisierung und Allianzenbildung. Sie leistet Überzeugungsarbeit bei den Verantwortlichen der Außenpolitik, der Entwicklungszusammenarbeit und der Menschenrechtspolitik. Und sie stärkt die Arbeit von Menschenrechtsverteidigern und fördert Kampagnen gegen Homophobie und strafrechtliche Verfolgung. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung wurde auf Initiative des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) im Jahr 2007 gegründet.

Pfadfinder*innen gemeinsam unter einem Regenbogen.

Pfadfinder*innen unterm Regenbogen.
VCP/neklen