Buchecke: Stirb leise, mein Engel

Andreas Goetz, Oetinger Verlag, Hamburg, 2014

Stirb leise mein EngelIn diesem Thriller geht es um eine Reihe von mysteriösen Selbstmorden von jungen Mädchen. Sie vergiften sich und hinterlassen Abschiedsbriefe. Sascha, eine der Hauptpersonen des Buches kannte eines davon: Natalie. Als sie Selbstmord begeht, ist er ganz sicher: Da stimmt was nicht. Sascha muss den Tod seines Vaters verkraften; der Polizist wurde bei einem Einsatz getötet. Dazu kümmert er sich noch um seine Mutter, die als Kommissarin viel arbeiten muss. Er kocht, macht den Haushalt und wirkt deshalb auch ziemlich erwachsen für sein Alter. Trotzdem ist er unsicher und schüchtern.

Da ziehen neben ihm neue Nachbarn ein. Eine Frau mit einer fast erwachsenen Tochter: Joy. Sie ist hübsch, lebhaft und selbstbewusst. Klar, dass Sascha sich in sie verliebt. Zum Glück ist sie nicht so schüchtern, so dass die beiden sich schnell anfreunden. Zusammen mit Joy will Sascha die Hintergründe der angeblichen Selbstmorde klären. Als dann ein viertes Mädchen stirbt, sind die beiden sicher: Das war Mord. Aber wer tut so etwas? Wer ist Tristan, von dem Natalie so viel erzählt hatte? Kannte er auch die anderen Mädchen? Joy und Sascha verfolgen die Spur des Mörders und geraten dabei in große Gefahr. Am Ende bezahlen sie ihre Neugier fast mit dem Leben. Denn der Mörder ist nicht nur grausam, sondern auch intelligent.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist spannend geschrieben und das kommt auch deshalb, weil es ständig die Perspektiven wechselt. Mal erzählt Joy, mal Sascha , mal die Mädchen und dann immer wieder der Mörder. In dem Buch gibt es auch ganz viele überraschende Wendungen und der Schluss ist total spannend und sogar ein bisschen gruselig.

Für Leserinnen und Leser ab 14 Jahren

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