Bundesleitung aktuell | BL 2007

Die BL 2007 fand am 4. Juli statt.

Corona-Pandemie

Noch immer beeinflusst die Corona-Pandemie die Arbeit im VCP auf allen Ebenen. So tagten der Bundesrat und die Bundesleitung jüngst immer noch digital. Vor allem der zurückliegende Bundesrat hat einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Trotz aller Einschränkungen, die mit digitalen Sitzungen einhergehen, wurde ausgesprochen produktiv zusammengearbeitet. Auch die Arbeit der einzelnen Bundesleitungsreferate, der Fach- und Projektgruppen sowie der Beauftragten ist derzeit durch die Pandemie beeinflusst. Vieles findet digital statt. Einiges ist dadurch einfach nicht wie üblich möglich. Wir hoffen, dass sich nach der „Sommerpause“ die Lage weiter entspannt und vermehrt auch auf Bundesebene Präsenzveranstaltungen möglich sind.

Kooperation mit der Karlshochschule

Seit einiger Zeit gibt es die Kooperation zwischen der Karlshochschule und dem VCP. Johannes hat sich in den vergangenen Wochen eindringlich mit der Kooperation beschäftigt und stand in einem intensiven Austausch mit der Hochschule. Ergebnis ist der Entwurf einer Kooperationsvereinbarung, über welche die Bundesleitung beraten hat. Ziel der Vereinbarung soll sein, die Kooperation auf eine gemeinsame Grundlage zu stellen. Dabei geht es um den Rahmen der Zusammenarbeit. Auf dieser Basis soll die Partnerschaft durch konkrete Projekten mit Leben gefüllt werden. Derzeit werden noch einige offene Fragen geklärt, um dann die Kooperation dem Verband in geeigneter Form einmal in größerem Rahmen vorzustellen.

Pfadfindung

In gleich mehreren Tagesordnungspunkten hat sich die Bundesleitung mit der Pfadfindung beschäftigt. Neben dem Bericht aus der Steuerungsgruppe, ging es um das Rollenverständnis der Bundesleitung und um eine mögliche Schwerpunktsetzung innerhalb der Arbeit der Bundesleitung. Die Bundesleitung beschließt folgendes Selbstverständnis:

Die Aufgabe der Bundesleitung ist die inhaltliche Führung des Verbandes und seine stetige Weiterentwicklung im Sinne der Strategie des VCP. Sie tut dies durch das Ableiten von konkreten Handlungen, welche die Erreichung der in der Pfadfindung formulierten Ziele sicherstellen. Hierbei erfolgen strategische Entscheidungen, z. B. zur Auswahl und Priorisierung bestimmter Maßnahmen für die eigene Amtszeit oder einzelne Jahre aber auch zur Nichtbehandlung anderer Themen.

Die Erreichung der Ziele der Pfadfindung bis 2026 ist die zentrale Leitlinie für alle Handlungen und Entscheidungen der Bundesleitung. Das Finden von Ideen und Maßnahmen in der Bundesleitung beginnt deshalb immer mit der Frage, wie diese Ziele erreicht werden können. Es ist hingegen nicht sinnvoll, erst Ideen unabhängig von der Pfadfindung zu entwickeln und dann rückwirkend zu versuchen, sie einem Pfadfindungsziel zuzuordnen.

Die Bundesleitung hat auch die Aufgabe, ihre eigene Agenda im Kontext des gesamten Umsetzungszeitraums der Pfadfindung zu betrachten und einzugreifen, sollte eine Zielerreichung bis 2026 gefährdet sein. Um aus dieser strategischen Perspektive die notwendigen Entscheidungen treffen zu können, erhält die Bundesleitung regelmäßig von der Steuerungsgruppe eine Übersicht zum aktuellen Erreichungsgrad der in der Pfadfindung formulierten Ziele (nicht Maßnahmen). Die Bundesleitung ordnet diese ein, interpretiert sie und leitet notwendige Handlungen ab. Hierzu erfolgt idealerweise zweimal im Jahr (Sommer und Winter) ein gemeinsamer Austausch von Bundesleitung und Steuerungsgruppe.

Die im Verbandsentwicklungsprozess gesammelten (und nicht von der BV beschlossenen) Maßnahmen versteht die Bundesleitung als Empfehlung und Handlungsoptionen. Diese müssen nicht umgesetzt werden und können auch durch eigene Maßnahmen, die als geeigneter erachtet werden, ergänzt werden.

Haushalt

Um die Haushaltsaufstellung und -diskussion zu erleichtern, werden ab dem Haushalt 2021 im Haushaltsplan die Kostenstellen zwischen „statischen“ und „dynamischen“ Kostenstellen unterschieden. Statische Kostenstellen sind „gesetzte Kosten“ bzw. Kosten, deren Anpassung eine tiefere strategische Debatte erfordern (z.B. Personal, Mitgliedsbeiträge, etc.). Alle „inhaltlichen Kosten“ werden dynamischen Kostenstellen zugewiesen. In der Haushaltsdebatte ermöglicht dies einen schnelleren Überblick. Es sollen hier natürlich keinen grundlegenden Debatten unterbunden werden, aber die akute Diskussion im Zuge der Aufstellung des neuen Haushaltes soll sich auf die dynamischen und damit beeinflussbaren Kostenstellen beschränken.

Mitgliederwesen

Die Bundesleitung hat den aktuellen Stand der Onlineanmeldung und der damit verbundenen Zugriffsrechte der Stämme auf unsere Mitgliedersoftware eVewa diskutiert. Die Arbeiten sind überraschend weit vorangeschritten, sodass der aktuelle Stand nun im Bundesrat mit den Ländern diskutiert werden kann. Eine Implementierung könnte so noch dieses Jahr realisiert werden.

Neue Fach- und Projektgruppen

Zwei neue Fach- und Projektgruppen wurden von der Bundesleitung eingesetzt:

  • FG Archiv: Die FG soll auf Grundlange der Archivkonzeption Bernd strategisch beraten und unterstützen. Die Gruppe solle dezidiert mit Fachleuten aus dem Archivwesen besetzt werden. Angedockt ist sie beim Geschäftsführer und dem Bundesvorstand.
  • PG Saulus – Das C im VCP: Die PG erarbeitet eine zeitgemäße, klare und theologisch fundierte Erklärung zum Selbstverständnis des Christlichen im VCP. Zugeordnet ist die PG dem Referat Stämme.

 

Die Bundesleitung meldet sich zurück.