Bundesrat 1/2021

Der Bundesrat startete am 30./31. 01. mit seiner ersten Sitzung ins neue Jahr – erneut nur digital, dies aber fast schon routiniert. Trotz gefühlter Winterpause war die Tagesordnung gut gefüllt. So hat sich der Bundesrat ausführlich mit Vertretern der Fachgruppe zum Bundeszeltplatz Großzerlang ausgetauscht. Die Entwicklung des Platzes, die Ergebnisse der letztjährigen Umfrage und die finanzielle Situation wurden betrachtet. Der Bundesrat verständigte sich darauf, sich künftig weiter damit zu befassen, wie der Platz fortentwickelt und beworben werden kann, um ihn wirtschaftlicher zu betreiben. Ebenso gilt es, auch innerhalb des VCP das zweite Bundeszentrum mehr in den Fokus zu rücken.

Zum Bericht der Bundesleitung gab es einen intensiven Austausch. In Kleingruppen wurden Ideen zur Initiative #pfadisbleiben gesammelt, die dazugehörige Projektgruppe (PG) wie auch die PG „Auf die Plätze gegen Hetze 2.0“, das Leitungsteam für die Segelfahrt Polen 2023 und das neue Referat Nachhaltigkeitsstrategie bestätigt. Fabian Loske ist damit wieder „an Bord“ der Bundesleitung.

Der Bundesversammlungsvorstand berichtete über die Auswertung der BV 2020 und die Planungen und Fristen für die BV 2021. Auch die Ev. Stiftung Pfadfinden und die Bundeslagerleitung waren dazu geschaltet und haben über den jeweiligen Sachstand informiert.

Der Austausch zu den Länderberichten stand dieses Mal in engem Zusammenhang mit den Projekten Baghira und PFAU des BL-Referates Stämme, zu denen gezielte Fragen von den Ländern zu beantworten waren. Die zuständigen Referenten Eric und flip betonten, dass diese Wissens-Basis Grundlage ist, um Angebote für die Orte, Regionen und Länder bedarfsgerecht vorbereiten zu können.

Im Zuge der letztjährigen Haushaltsdebatte entstand im Bundesrat der Wunsch, die eigenen Tagungen nach Einsparpotentialen unter die Lupe zu nehmen. Daraus entwickelte sich der Beschluss, im Jahr 2022 einmal weniger vor Ort zu tagen und zwei digitale Sitzungen einzuplanen.

Das Abendprogramm wurde dieses Mal von RPS organisiert. Wer wollte, konnte bei der Weinprobe mit Winzer und VCPer Mimi teilnehmen, der sichtlich Spaß daran hatte, zahlreiche Fragen rund um den Wein zu beantworten.

Fazit: Es waren wieder intensive Stunden vor dem Bildschirm mit guten Debatten und vielfältigen Themen. So geübt die Teilnehmenden des Bundesrates inzwischen auch im „Videokonferieren“ sind – wir alle wünschen uns, dass ein reales Tagen bald wieder möglich wird.

Foto: Phil Kirchhofer