Bundesrat aktuell – Januar 2022

Der Bundesrat ist ins neue Jahr gestartet

Am 29./30. Januar ist der VCP-Bundesrat ins neue Jahr gestartet. Nachdem die Dezember-Sitzung lange endlich mal wieder als Präsenztreffen auf der Burg Rieneck geplant war, wurde er aufgrund der steigenden Infektionszahlen am Ende doch wieder rein digital durchgeführt. Damit entfielen auch die liebgewonnenen Üblichkeiten wie selbstgebackene Plätzchen und das Abendliche Wichteln im Burgkeller. Zum damaligen Zeitpunkt wurde in Betracht gezogen, sich stattdessen zum BR 1/2022 mit allen in Rieneck einzufinden, sofern es die Pandemielage bis dahin zulässt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt… Am Ende fand die Januarsitzung erneut hybrid statt – mit immerhin 11 Teilnehmenden im gewohnten „vorderen“ Saaldrittel und allen anderen vor dem heimischen Bildschirm. Auch wenn der Bundesrat inzwischen ziemlich routiniert das digitale Tagen beherrscht, sehnen sich alle danach, sich endlich wieder real austauschen und begegnen zu können. Der persönliche Austausch „nebenher“ fehlt eindeutig – aber das geht vermutlich allen so…

Inhalte des BR 1/2022 waren neben dem Bericht der Bundesleitung und des Vorstandes beispielweise der Tätigkeitsbericht der Ev. Stiftung Pfadfinden und der Statusbericht der Bundeslagerleitung zum Stand der Planungen für „Neustadt“. Die Voranmeldezahlen sind bereits erfreulich – aber weitere Anmeldungen und Mitarbeitende sind herzlich willkommen. Die Kontingentsleitung für das Jamboree 2023 in Südkorea berichtete über den Prozess der Vorbereitung. Mit rund 2.200 Personen wird es das bislang größte deutsche Kontingent, das zu einem Übersee-Jamboree aufbricht. Rund ein Drittel der Teilnehmenden, Unitleitungen und Mitarbeitenden stammen aus dem VCP. Außerdem hörten wir Neues zur VCP-Bundesfahrt 2023. Die Zeichen stehen bislang gut, dass die Bundesfahrt gemeinsam mit dem BdP durchgeführt wird.

Erste Anträge der Bundesleitung an die Bundesversammlung 2022 wurden vorbesprochen zu Themen wie Barrierefreiheit, Aufgaben der Steuerungsgruppe Pfadfindung oder Jugendpolitisches Konzept. Angestrebt ist die gemeinsame Antragstellung durch Bundesleitung UND Bundesrat.

Beim Länderaustausch standen diesmal aktuelle Fragestellungen ( Stammesunterstützung durch Hauptberufliche, Mitarbeitendenmotivation und „fehlende“ Mitglieder durch ein inzwischen zweijähriges Corona-Loch) von Ländern im Vordergrund. Die Arbeit in Kleingruppen führte zu einem intensiven Ideenaustausch unter den „Kolleg*innen“.

Zu guter Letzt wurden Melanie Bitter und Susi Heinrich für eine weitere Amtszeit als Bundesratsvorsitzende einstimmig gewählt.