drop it

Kosmos, Stuttgart, 2018
Autoren: Bernhard Lach und Uwe Rapp
2-4 Spieler*innen, ab 8 Jahren, ca. 20 min

Bei „drop it“ geht es ums Loslassen. Loslassen müsst ihr eure Spielsteine. Die müsst ihr abwechselnd in den Schacht schmeißen. Was sich so einfach anhört, ist gar nicht so leicht. Mit der richtigen Taktik und ein wenig Geschicklichkeit schafft ihr es aber, euch die meisten Punkte zu sichern. Oft landen die Steine aber nicht da, wo ihr sie gerne hättet. Im schlimmsten Fall verhelft ihr sogar einem*einer Gegner*in zu vielen Punkten.

Rauten, Dreiecke, Quadrate und Kreise – reihum werft ihr eure Steine in den Schacht. Die Position nach der Landung entscheidet über die Punkte, die ihr bekommt. Leer geht ihr aus, wenn euer Stein einen anderen Stein berührt, der die selbe Farbe oder Form wie euer Stein hat. An den Rändern des Schachtes gibt es einige „Verbote“. Sollte euer rotes Dreieck eine Zone berühren, in der Rot verboten ist oder ein Dreiecksverbot herrscht, gibt es keine Punkte. Besonders gut geworfene Steine ragen in eine Sonderpunktzone hinein und geben entsprechend einen Bonus. Sind alle Steine im Schacht, gewinnt der*die mit den meisten Punkten.

Das Familienspiel „drop it“ hat eine ungewöhnliche und kreative Spielidee. Das Design ist gelungen und die Spielsteine aus Holz sind sehr schön. Das Spielprinzip ist denkbar einfach. Dennoch ist „drop it“ kein simples Spiel. Die richtige Position für euren nächsten Stein zu finden ist da noch die einfachste Übung. Deutlich kniffeliger ist es, den Stein dann auch genau dort zu positionieren. Ein schönes Detail sind die auswechselbaren Tafeln mit den „Verboten“ für den Schacht. So wird das Spiel auch nach der zweiten oder dritten Runde nicht langweilig. Etwas fummelig ist der Aufbau des Schachtes. Hier wäre eine eindeutigere Markierung der Teile hilfreich. Den Spielspaß kann das aber nicht trüben. Ist „drop it“ einmal aufgebaut, will man es so schnell nicht zurück in den Karton packen.

4 Pöppel vergibt Oliver Mahn