Ehrenamtspreis wird nach Hans-Jürgen Poppek benannt

Mit dem „Hans-Jürgen Poppek-Preis“ hat die Stadt Wolfsburg einen Ehrenamtspreis ins Leben gerufen, der den Namen unseres ehemaligen Bundesvorsitzenden trägt. Die Initiative für diesen Preis geht auf die Jugendförderung und den Stadtjugendring der Stadt Wolfsburg zurück. Jungen Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit soll damit der Rücken gestärkt werden.

Hans-Jürgen im VCP

Hans-Jürgen war von 2000 bis 2012 Bundesvorsitzender und ist 2019 verstorben. In Wolfsburg hat er den Grundstein für die christliche Pfadfinder*innenbewegung gelegt und hat darüber hinaus die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt über Jahrzehnte geprägt. So hat er sich beispielsweise in den 1980er Jahren für einen Jugendzeltplatz stark gemacht, auf dem 2010 unser Bundeslager stattfand. Für sein außerordentliches Engagement erhielt Hans-Jürgen die Stadtplakette in Bronze und im Jahr 2014 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Es freut uns sehr, dass mit der Benennung des Preises Hans-Jürgens Wirken über seinen Tod hinaus gewürdigt wird.

Über den „Hans-Jürgen-Poppek-Preis“

Verliehen werden soll der Preis alle zwei Jahre – erstmalig im Juni 2022. Er richtet sich an Jugendverbände und -initiativen, Vereine und Institutionen der Jugendarbeit aus Wolfsburg sowie an ehrenamtlich Engagierte in der Kinder- und Jugendarbeit.

Der Preis besteht aus zwei Säulen: In der ersten Säule wird eine Gruppierung für eine innovative Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit ausgezeichnet, z. B. in Form neuer Angebotsformate oder Konzepte. In der zweiten Säule wird das individuelle Engagement von Einzelpersonen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren in der Wolfsburger Kinder- und Jugendarbeit ausgezeichnet.

Dotiert ist der Preis mit insgesamt 5.000 Euro – davon 1.500 Euro für zwei Ehrenamtsstipendien und 3.500 Euro für eine Organisation im Rahmen des Innovations- und Entwicklungspreises. Über die Vergabe entscheidet eine Jury bestehend aus Vertreter*innen des Stadtjugendrings, der Sportjugend und des Jugendhilfeausschusses.

 

Nachruf: Einer, der Pfadfinden lebte …