Erhalten durch Aufessen

Ein eindrucksvolles Lagertor, veganes Essen, Artenvielfalt auf dem BZG, Singerunde, 15 Ranger*Rover auf einem Floß, neue Erkenntnisse, Wellness mit selbstgemachter und ökologischer Gesichtsmaske, Solarboote kämpfen gegen Wellen, kein Lagerfeuer, Salat aus wild wachsenden Pflanzen, Kanufahrt, Weltverbesserer*innen, Apfelmus, viel Apfelmus, Insektenhotels.Mit diesen und vielen anderen Schlagworten ließ sich „Das Ranger*Roverlager – Ganz allein hier?“ beschreiben.

33 Ranger*Rover und junge Erwachsene fanden sich vom 30. Juli bis 03. August auf dem Bundeszeltplatz ein, um sich mit dem Thema „Biodiversität“ auseinander zu setzen und die Welt zu retten. Und es hätte kaum einen besseren Lagerplatz als den BZG geben können, um sich dem Thema anzunähern. Bietet der Platz doch sehr gute Gelegenheit Ökosysteme und Artenvielfalt kennenzulernen. So wurden Insekten eingesammelt, Pflanzen bestimmt, Wasserproben genommen und untersucht, nach Vögeln Ausschau gehalten, nächtens die Fledermäuse belauscht, aus Wildpflanzen ein Salat angerichtet und der Platz kartiert.
Sehr schnell wurde deutlich, dass die biologische Vielfalt mit all ihren Funktionen die Grundlage für unser aller Leben ist. Aber die Biodiversität ist bedroht.

So wurden in Kleingruppen auch intensiv darüber diskutiert, was der Beitrag einer*s jeden einzelnen sein kann, um Biodiversität zu schützen. Was können wir in unserem Alltag ändern, damit wir weniger Müll und CO2 produzieren? Wie kann nachhaltiges Pfadfinden aussehen? Was können wir in unseren Gruppenstunden tun, um Lebensräume zu gestalten? Die Ergebnisse wollen wir natürlich nicht vorenthalten, sondern werden wir nach und nach hier im Blog vorstellen.

Mit diskutiert hat Linnea Hindriks von der deutschsprachigen Jugenddelegation (https://www.vcp.de/pfadfinden/die-deutschsprachige-jugenddelegation-auf-tour/), die das Lager für zwei Tage besuchte.
Aber nicht nur das inhaltliche Programm war abwechslungsreich. Die Ranger*Rover die nahezu aus allen VCP-Ländern kamen, trugen zu einer bunten Lagergestaltung des Lagers bei.
Zu den Mahlzeiten lernten die Teilnehmer*innen die verschiedensten Tischrituale kennen, am Abend konnte jede*r sein Liederrepertoire erweitern und das Beste: Man lernte neue Pfadfinder*innen kennen. Bei Kanutouren, relaxen am See und gemeinsamen Kochen konnten die Bekanntschaften vertieft werden.
Am Ende waren sich alle einig: Ein rundum gelungenes Lager, das nach einer Wiederholung ruft.