Für jeden Menschen gibt es einen Platz auf der Erde

Zum großen Abschlussgottesdienst auf den Cannstatter Wasen kamen über 95.000 Menschen zusammen. Pastorin Nora Steen predigte von Salomos Traum, dass er einen Wunsch von Gott erfüllt bekomme. Und Salomo wünschte sich nicht Macht und Reichtum, sondern ein hörendes Herz.

Dies war das Bild, das für mehr Mitmenschlichkeit und für konkrete Flüchtlingshilfe stand. Beides waren zentrale Themen des Gottesdienstes.

Klare Worte zu diskutierten Themen

Auch Kirchentagspräsident Andreas Barner fand deutliche Worte zu einem dritten Thema, das auf diesem DEKT heftig diskutiert wurde: Gegen Liebe können wir Christen uns nicht stellen und bezog so klar Stellung zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.

Der 90minütige Gottesdienst wurde musikalisch opulent begleitet, allein 4000 Blasmusikerinnen und musiker unterstützen den Chor auf der Bühne. Für VCPerinnen und VCPer gab es noch ein spezielles Highlight: Jule Lumma, Bundesvorsitzende war an dem Abschlussgottesdienst beteiligt. Sie erzählte, was wie sie zum Pfadfinden kam: Ich bin meiner alten Gruppenleiterin begegnet. Damals, vor 15 Jahren, hat eine Freundin mich mitgeschleppt zu den Pfadfindern. Und ich bin einfach geblieben, weil es schön war. Hier konnte ich meinen Glauben entdecken. Und jetzt kann ich mir ein Leben ohne nicht mehr vorstellen.

Zum Ausklang des Gottesdienst sprach Jule noch eine Fürbitte: Gott, wir bitten dich um ein weises und verständiges Herz. Zeig uns unsere Grenzen, damit wir klug werden. Zeig uns unsere Schwächen, damit wir in unsere Stärke in dir suchen. Zeig uns unsere Möglichkeiten, damit uns der Mut packt.

Lass uns mutiger bekennen, treuer beten, fröhlicher glauben und brennender lieben.

ZDF Video-Beitrag