Großzerlangtag 2017 – Spender*innentreffen für den Bundeszeltplatz Großzerlang

Erstes Treffen der Spender*innen für den Bundeszeltplatz Großzerlang – BZG – vom 15. bis 17. September 2017

„380 Einladungen für das erste Treffen in Großzerlang haben wir verschickt. Von knapp einem Drittel der Eingeladenen erhielten wir Rückantworten mit überwiegend positiven Einstellungen zum BZG und mit Bedauern, dass der Einladung nicht gefolgt werden kann. Und immerhin können wir 25 Spender*innen aus dem ganzen Bundesgebiet zu diesem  Wochenende des ersten Großzerlangtags begrüßen. Auf die unerwartet hohe Resonanz und Beteiligung sind wir stolz.“ Das waren die Begrüßungsworte von Hans-Jürgen Poppek, dem Sprecher der Fachgruppe BZG. Das Wochenende war von Mitgliedern der Fachgruppe und den Platzwarten Mirco Mittelstädt und Peter Gens vorbereitet worden.

Das Programm sollte für ein erstes Treffen den Platz und die Umgebung näher bringen. Die Jurte mit Lagerfeuer sorgte für eine warme und gemütliche Atmosphäre an dem etwas kühlen Freitagabend, an dem nach der Begrüßung und Einführung in das Programm sich die Teilnehmer*innen persönlich vorstellten.

Am Samstag besuchte der Bundesvorsitzende Thomas Kramer die Gruppe. Er betonte die Wichtigkeit des Zeltplatzes für den Verband in der Innen- und Außenwirkung in Gegenwart und Zukunft und dankte der Fachgruppe, den hauptberuflichen Mitarbeiter*innen und den Spender*innen für ihr wichtiges Engagement.

Auf einer Kutschfahrt und einer Bootsfahrt konnten die Gäste einen ersten Einblick erhalten in die vielfältigen Möglichkeiten des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land am Kleinen Pälitzsee, zu dem  die Halbinsel gehört, auf der der Bundeszeltplatz liegt. Anschließend wurden die Experimentierboxen vorgestellt, die von jeder Gruppe auf dem Platz geliehen werden können. Es gibt Boxen zu den Modulen Solar, Bestäubergarten und Wald, zusätzlich steht für einen Gottesdienst am Waldaltar eine Box mit Abendmahlsgeschirr, Gesangbüchern und einer wasserfesten Bibel mit dem Neuen Testament zur Verfügung. Am Samstagabend stellte Hans-Jürgen Poppek die Planungen des zweiten Bauabschnitts in der Gesamtkonzeption vor.

Der Sonntag begann mit einer Andacht am Waldaltar zum Thema Natur und die Übertragung Gottes auf uns Menschen zur Wahrung der Schöpfung. Gisela Bögershausen konnte mit ihrer Andacht am Waldaltar die Materialien der Box nutzen, die sie zusammen mit der VCP- Erwachsenengruppe aus Hildesheim zusammenstellte, extra herstellen ließ und finanzierte.

Ein anschließender Spaziergang in kleinen Gruppen über den gesamten Platz verdeutlichte die Pläne des nächsten Bauabschnitts. Im Großen und Ganzen wurden die Pläne für richtig und sinnvoll beurteilt, auch wenn es unterschiedliche Meinungen zum Stil und zur Ausführung gab.

Der Großzerlangtag 2017 war ein erfolgreiches Treffen, das mit einem strahlenden Sonnenwetter belohnt wurde. Die Teilnehmer*innen waren sich einig, dass ein solches Treffen alle zwei Jahre stattfinden sollte.