Levi – darf ich bleiben, wenn ich gehe

Gabriel P. Henry

Dieses Mal habe ich ein ganz besonderes Buch für euch: Es ist ein Jugendroman komplett aus Graspapier!

Ja, ihr habt richtig gelesen und nein, man kann es nicht im Anschluss an die Lektüre rauchen. Ihr Spinner! 😉 „Levi – Darf ich bleiben, wenn ich gehe“ ist der zweite Roman des Verlages „Matabooks“.

Dort werden alle Bücher so nachhaltig wie möglich und ohne tierische Bestandteile hergestellt. Na wenn das Mal nicht zu uns Pfadis passt! Wenn ihr gern mehr über Matabooks erfahren wollt, hört einfach in die nächste Folge unseres „Podcast Pfadfinden“ rein.

Dafür habe ich nämlich eine Mitarbeiterin interviewt. So, genug erklärt, nun zum Buch: Es geht um Ryan, der mit seinen 15 Jahren schon einiges hat mitmachen müssen.

Kurz bevor seine Familie von Miami nach Wiesbaden umziehen musste, starb seine Mutter bei einem Autounfall. Noch bevor er diesen Schicksalsschlag richtig verarbeiten kann, erleidet er eine schwere Sportverletzung, die seinen Traum vom Profifußball in Luft auflöst.

Für ihn scheint es kein Glück mehr auf dieser Erde zu geben, doch dann tritt der quirlige elfjährige Levi in sein Leben und stellt so einiges auf den Kopf – was genau, dass möchte ich hier noch nicht verraten.

Das Buch hat mir alles in allem ziemlich gut gefallen. Tatsächlich konnte ich an einigen Stellen die Tränen nicht zurückhalten, wenn ihr also nah am Wasser gebaut seid, solltet ihr beim Lesen Taschentücher bereitlegen. Dafür fand ich es allerdings auch an einigen Stellen ganz schön pathetisch und habe die Augen verdreht. Aber das passiert den Besten und das hier ist auch erst der zweite Roman von Gabriel P. Henry. Daher: klare Empfehlung von meiner Seite!

vergibt Rebecca Haugwitz

 

Vegane Bücher und Kamingespräch mit Sören