Neues aus der Bundesleitung – Eine Bundesleitungssitzung 2110 zwischen Pfefferkuchenhäusern und Lastenrad

Am Wochenende vom 12.11.2021 bis zum 14.11.2021 hat sich die Bundesleitung zu einer Präsenzsitzung in Kassel getroffen.

Wir haben uns alle sehr auf eine gemeinsame Sitzung gefreut, so warteten doch spannende Themen auf dem Programm und neue und alte Gesichter sollten die Beratungen und Abstimmungen der Bundesleitung bereichern.

Der Freitagabend stand ganz im Zeichen des Ankommens und der Vernetzung der Bundesleitungsmitglieder im Kamingespräch. So wurde das digitale Lagerfeuer auf dem Monitor entfacht und sich in lockerer Runde und Atmosphäre über Themen, die die Bundesleitungswelt bewegt, ausgetauscht. Der Fokus lag dieses Mal auf der anstehenden Wahl zum Bundesvorsitz auf der kommenden Bundesversammlung im Juni 2022. Das Gespräch im vertrauten Rahmen ist wichtig, um Fragen, Wünsche, Perspektiven und Anregungen zeitnah auszutauschen – schließlich endet die Amtszeit für diese Bundesleitung in einem halben Jahr turnusgemäß.

Im Anschluss wurde die Klampfe rausgeholt und das eine oder andere Lied erfüllte die Bundeszentrale bei Gesang und Gitarrenspiel.

Am Samstag nahmen wir dann an die gut gefüllte Tagesordnung in Angriff. Nachdem die formalen Tagesordnungspunkte erfüllt wurden, ging es rund um unsere Arbeit im Ring Deutscher Pfadfinder*innenverbände e.V. (rdp). Wer sitzt für uns in welchen rdp-Arbeitsgruppen und welche Erwartungen haben wir an diese? Wie läuft die Informationsverteilung zwischen rdp-Gremien und Verbandsgremien? Wie stellen wir uns rund um die anstehende rdp-Ringversammlung auf, zu der Natascha als neue rdp-Vorsitzende gewählt werden soll? – All dies sind Fragen, die wir uns gestellt haben und zu denen wir ausführlich beraten und diskutiert haben.

Nach dem Bericht der Pfadfindung und der Bundesleitungsreferate ging es über in die Vernetzungszeit. Gerade der direkte themenspezifische Austausch ist für die Mitglieder der Bundesleitung von größter Bedeutung. So werden über aktuelle Themen, Herausforderungen und Bedürfnisse gesprochen, Tipps und Hinweise gewinnbringend mitgenommen. Ebenso besteht Raum für vertiefende Rückfragen zu einzelnen Projekten.

Der Nachmittag war geprägt vom inhaltlichen Austausch mit der Fachgruppe Partizipation zu ihren Projekten. Die sogenannten #Partipeople schalteten sich digital dazu und berichteten vom aktuellen Stand rund um das Systemische Konsensieren – und berieten mit der Bundesleitung über Perspektiven und Ideen zur Einbindung der Methode in die Verbandsarbeit. Weiter ging es rund um die Kampagne inkl. Handreichung zu #PfadisWirken und der Vorstellung zu besserer kommunikativer Partizipation in den Gremien des Verbands durch zum Beispiel Livestreams. Einen intensiveren Einblick gab es anschließend in die Arbeit der Gruppe rund um eine digitale Partizipationsplattform / App-Anwendung.

Jetzt wurde es handwerklich! Bevor das Abendessen eingenommen werden konnte, wurden Kode-L gestaltet und auf kreativste Art und Weise konstruiert. Gerade nach langen Sitzungen und Diskussionen ist es wichtig, sich auch einmal anderen Themen zu widmen, um Kraft und Energie für weiteres zu sammeln.

Hier könnt ihr ein Paar Exemplare sehen:

Nach dem Abendessen ging es dann auf eine kurze Spritztour mit dem Lastenrad der VCP-Bundeszentrale, um sich nach den Naschereien und dem Abendessen auch etwas sportlich zu betätigen, denn das nächste Highlight wartete schon:

Wir lernten Diego kennen! Diego wird ab Januar die Bundesvorsitzenden und das Generalsekretariat assistieren. Wir freuen uns sehr, dass du ab Januar ein Teil von uns bist! (Eine ausführliche Vorstellung von Diego erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.)

Das Abendprogramm gestaltete sich aus Montagsmaler mit aktuellen BL Begriffen/Inhalten, einem Bilderrückblick und einer Singerunde. Mit dabei auch Fabian und Fabienne, die bis vor einem halben Jahr gemeinsam das Referat Internationales geleitet hatten. Bei leckerem italienischem Gebäck feierten wir gemeinsam ihren Ausstand in der Rolle als Bundesleitungsmitglieder für den internationalen Bereich.

Am Sonntag wurde das Systemische Konsensieren direkt an einem konkreten Beispiel angewendet, über Inhalte und Themen des kommenden Kode L beraten, über die Fördermittelverwendung für 2022 gesprochen und den aktuellen Status des Kommunikationskonzeptes beraten.

Zum Schluss der Sitzung wurde noch der Themenspeicher abgearbeitet und mit dem Ende der Sitzung der Tagungsraum der Bundeszentrale aufgeräumt, die Pfefferkuchenhäuser verstaut und die Heimreise angetreten.

Ein wenig nachdenklich verlassen wir unsere Bundeszentrale in alle Richtungen. Die aktuelle Corona-Situation verändert sich leider wieder gegen all unserer Interessen. In drei Wochen ist der Bundesrat 4, 2021 auf unserer Pfadiburg Rieneck geplant. Wird er wie anvisiert in Präsenz durchzuführen sein oder werden wir uns wieder in den digitalen Raum zurückziehen müssen?