Ökumenischer Jugendkreuzweg ICON

“ICON” lautet der Titel des diesjährigen ökumenischen Kreuzweg der Jugend.

ICON ist ein Kreuzweg aus zwei Stilrichtungen: Ikonen sind gemalte Glaubensbe­kenntnisse, die durch die Verbindung mit Icons an Er­fahrungen der eigenen Le­benswirklichkeit andocken.

Die Bilder für die Kreuzwegstationen entstammen einem der seltenen Ikonenkreuzwege. Der Ikonenmaler Alexander Stoljarov hat ihn 2011 für die Gemeinde St. Hubertus in Dresden geschaffen.

Materialien für den ökumenischen Jugendkreuzweg

Sich auf diesen Kreuzweg einzulassen und zu beten lohnt sich! Wer mit seinem Stamm oder Gruppe den Kreuzweg beten will findet weitere Informationen und Materialien unter http://jugendkreuzweg-online.de/ bzw. kann sie dort bestellen.
Im Materialheft finden sich die klassischen Elemente des Jugendkreuzweges: Ausgearbeitete Entwürfe für alle Stationen mit Bibelstellen, Gebeten und Liedern.
Zu jeder Station werden auch Aktionen oder Projekte genannt, die z.B. in der Gruppenstunde aufgegriffen werden können, um der Welt etwas Positives entgegen zu setzen.
Den diesjährigen Jugendkreuzweg gibt es erstmals auch über Messengerdienste. In einer Kooperation mit der Netzgemeinde „da_zwischen“ werden Impulse aus den sieben Stationen des Kreuzweges über Messengerdienste allen Interessierten geschickt. ICON wird dadurch ein virtueller Begleiter in der Fastenzeit und darüber hinaus. Auf netzgememeinde-dazwischen.de/icon ist es möglich, sich für das digitale Angebot zu registrieren.
Außerdem findet lässt sich über die Homepage auch Material bestellen, was neben der inhaltlichen auch die organisatorische Vorbereitung eines Kreuzweges einfach macht. Angefangen von Bildern als Plakaten, über Werbematerial bis hin zu Audio-CDs und Give-Aways.

Träger und Geschichte des Ökumenischen Jugendkreuzwegs

Träger des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend sind die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej), die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
1958 begann der Jugendkreuzweg als „Gebetsbrücke“ zwischen jungen katholischen Christinnen und Christen in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR; seit 1972 wird er ökumenisch gebetet. Heute überbrücken die gemeinsamen Worte Konfessionen, Gesinnungen und Generationen. Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört er heute zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen.

Ihr betet den ökumenischen Jugendkreuzweg?
Dann freuen wir uns über einen Bericht über euren Kreuzweg an anp@vcp.de