Pfadis helfen, wo sie können Helfendeneinsatz in Polen

von Johanna Mixsa

Es ist unbegreiflich: Der Angriffskrieg auf die Ukraine läuft inzwischen schon seit über 100 Tagen. Und irgendwie ist der Krieg und die täglichen, erschreckenden Nachrichten fast normal geworden.

Aber es fliehen immer noch Menschen, andere kehren schon wieder in
die Ukraine zurück. Egal in welche Richtung der Weg geht, es braucht Infrastrukturen, die hierbei unterstützt.

Besonders gefragt sind hier die Nachbarländer der Ukraine, wie Polen. Die
polnischen Pfadfinder*innen helfen seit Monaten ohne Pause ehrenamtlich und kommen an ihre Grenzen. Daher hat die DPSG eine Initiative ins Leben gerufen, die jetzt auf rdp-Ebene läuft. Jede Woche fahren Pfadfinder*innen aus Deutschland nach Krakau und/oder Przemysl (direkt an der ukrainischen Grenze), um die Helfenden vor Ort zu unterstützen.

Unsere Aufgaben waren es Sandwiches zu schmieren, Tüten, die die Stadt Krakau packen lässt, umzusortieren und den Geflüchteten Tee, Kakao und Kaffee auszugeben.
In der Station habe ich die verschiedensten Menschen kennenlernen dürfen: eine Fitnesstrainerin aus Litauen, einer Ukrainerin, die jetzt in Ohio lebt
und natürlich jede Menge polnische Pfadfinder*innen. Es war ein wunderbarer interkultureller Austausch.

Wider erwarten hatten wir sogar Zeit uns Krakau anzuschauen. Der historische Stadtkern ist wirklich atemberaubend schön und vor allem an Kirchen mangelt es nicht.

Mein persönliches Highlight waren ein paar ältere Herren, die an der Weichsel Schach gespielt haben, im Hintergrund der „Wawel“ mit Burg – ein Bild völliger Harmonie.
Insgesamt war die Woche eine Bereicherung, ich habe ganz viele wunderbare Menschen kennlernen können und gleichzeitig das Gefühl gehabt,
wirklich zu helfen.
Wenn ihr also mal eine Woche eure kostbaren Zeit entbehren könnt, kann
ich einen Helfendeneinsatz nur empfehlen. Es werden dringend Leute gebraucht!

„Egal ob Pfadfinder oder nicht, am Bahnhof in Przemysl haben wir Helfende aus 10 verschiedenen Ländern getroffen. Auch wenn die Schichten anstrengend waren, hat es viel Spaß gemacht als Team den Menschen bei ihrer Ankunft zu helfen, indem wir Koffer getragen haben oder (mit Hilfe von Händen und Füßen und Google Translate) den Flüchtenden eine Auskunft zu geben. Es waren viele unglaublich schöne Erlebnisse und Erfahrungen, wie eine herzliche Umarmung, die ich in der Woche dort gemacht habe und kann jedem und jeder nur empfehlen, das Abenteuer zu wagen!“

 

Antonia, DPSG

Unsere Aufgaben waren es Sandwiches zu
schmieren, Tüten, die die Stadt Krakau packen
lässt, umzusortieren und den Geflüchteten
Tee, Kakao und Kaffee auszugeben.

In der Station habe ich die verschiedensten
Menschen kennenlernen dürfen:
eine Fitnesstrainerin aus Litauen,
einer Ukrainerin, die jetzt in Ohio lebt
und natürlich jede Menge polnische
Pfadfinder*innen. Es war ein wunderbarer
interkultureller Austausch.

Wider erwarten hatten wir sogar Zeit
uns Krakau anzuschauen. Der historische
Stadtkern ist wirklich atemberaubend
schön und vor allem an Kirchen
mangelt es nicht. Mein persönliches
Highlight waren ein paar ältere Herren,
die an der Weichsel Schach gespielt
haben, im Hintergrund der
„Wawel“ mit Burg – ein Bild völliger
Harmonie.

Insgesamt war die Woche eine Bereicherung,
ich habe ganz viele wunderbare
Menschen kennlernen können
und gleichzeitig das Gefühl gehabt,
wirklich zu helfen.

Wenn ihr also mal eine Woche eurer
kostbaren Zeit entbehren könnt, kann
ich einen Helfendeneinsatz nur empfehlen.
Es werden dringend Leute gebraucht!

Nur noch bis Mitte August!

Du bist bereit für ein Abenteuer

und willst auch in Polen helfen?

Melde dich einfach hier an: www.vcp.de/pfadfinden/pl_ua/ Die Aktion läuft noch bis zum Die Aktion läuft noch bis zum 21.08.2022! Der Helfendeneinsatz geht immer von Samstag bis
Samstag.

 


Antonia, DPSG

„Egal ob Pfadfinder oder nicht, am Bahnhof in Przemysl haben wir Helfende aus 10 verschiedenen Ländern getroffen. Auch wenn die Schichten anstrengend waren, hatnes viel Spaß gemacht als Team den Menschen bei ihrer Ankunft zu helfen, indem wir Koffer getragen haben oder (mit Hilfe von Händen und Füßen und Google Translate) den Flüchtenden eine Auskunft zu geben. Es waren viele unglaublich schöne Erlebnisse und Erfahrungen, wie eine herzliche Umarmung, die ich in der Woche dort gemacht habe und kann jedem und jeder nur empfehlen, das Abenteuer zu wagen!“