#pfadisbleiben – Pfadfinder*innen sein in Zeiten der Pandemie

Es ist Corona und niemand kann sich treffen. Jeder sitzt zuhause vor seinem Computer. Was machen Pfadfinder*innen in dieser Situation? Das Beste draus!

Lest selbst, wie die Aktionen der Projektgruppe #pfadisbleiben gelaufen sind.

 

Großspiel: Die Abenteuer von Cheevuap

Vor einem Jahr als die Fallzahlen wieder stiegen und Treffen nur noch online stattfinden können, hat uns diese Situation ziemlich angeödet. Wir alle lieben es uns mit anderen Pfadis zu treffen. Wir alle mögen es Neues auszuprobieren. Aber am Laptop oder vor dem Rechner ist das deutlich schwerer gemeinsam zu bewerkstelligen als in Persona. Um nicht vollkommen den Bezug zu anderen Pfadis zu verlieren, musste also was passieren. So haben wir beschlossen ein Großspiel zu starten in dem ein zentraler Teil der Austausch mit anderen Gruppen sein sollte. Im Frühjahr haben wir uns dann online getroffen und besprochen wie dies zu schaffen ist. In diesem Treffen wurde dann Cheevuap geboren. Danach wurde geplant, Ideen gesammelt und ordentlich die Werbetrommel gerührt. Mit fast 300 teilnehmenden Gruppen wurden unsere Erwartungen dann auch bei weitem übertroffen. Alle 2 Wochen gab es jetzt neue Aufgaben und es wurden Briefe durchs ganze Land geschickt. Das Feedback war derart positiv, dass wir angespornt wurden, die nächsten Stunden noch besser und ausführlicher zu gestalten.

Jetzt ein halbes Jahr später schauen wir auf eine erfolgreiche Aktion zurück und freuen uns schon darauf alle Einwohner*innen Cheevuaps im nächsten Jahr, in echt, auf dem Bundeslager zu treffen. Vielen Dank an Alle die mitgespielt haben.

Euer Cheevuap Team

 

Hajk: Die Welt ist rund. Und wunderschön.

Deshalb waren viele VCPer*innen diesen Sommer draußen unterwegs, um mit uns in 80 Tagen die Welt zu umrunden. 56 Gruppen oder Einzelpersonen haben sich registriert, 42 davon haben Kilometer und/oder Sonderpunkte eingetragen. Und da waren unglaubliche Beiträge dabei: der VCP Bamberg ist 847,5 km gewandert, 5,5 km geschwommen, 1500 km Rad und 411 km Boot gefahren. Der Stamm Steve Biko aus Glückstadt war 2000 km unterwegs. Der VCP Ernsbach-Limestor-Sindringen hat in verschiedenen Besetzungen 1910 km zu Land und zu Wasser zurückgelegt und vor allem auch noch kreative Spieletage zum Thema veranstaltet und viele Sonderaufgaben erfüllt. Auch die Wanderfalken aus Waren (Müritz), der VCP Langenargen, die Drömlingsbiber aus Mieste und die Unit Sophie Scholl haben als Gruppen viele Kilometer beigetragen.

Dabei fand die Weltumrundung nicht nur in Gedanken statt, sondern ganz praktisch auch in Schweden, in Estland und in Österreich, sowie virtuell mit Großbritannien.

Was gab es sonst noch Besonderes? Die Kielhorns waren die einzigen, die als Familie teilgenommen haben. Kathi hat ganz allein 695,93 km zurückgelegt und mit 74 die höchste Zahl an Sonderpunkten erreicht. Rammes ist 250 km mit dem Rollstuhl gefahren. Der Stamm St. Georg (Backnang) und die Sippe Steinbock aus Mannheim haben jede Menge Müll gesammelt.

Die gesamte Runde um die Welt haben wir übrigens nicht geschafft, aber 23.150,318 km. Also, bleibt weiter unterwegs. Die 80 Tage sind zwar rum, aber die Welt ist immer noch wunderschön.