Plötzlich Shakespeare

David Safier, Rowohlt Taschenbuch Verlag

„Au Mann, ich war ja so etwas von einem Frauenklischee!“ Das ist der erste Satz in „Plötzlich Shakespeare“. Mag vielleicht nach einer langweiligen Schnulze klingen oder nach einem Bridget Jones-Verschnitt, aber das ist es nicht.

Rosa, Anfang dreißig und single, bekommt von ihrem Ex eine Einladung zu seiner Hochzeit. Das Problem- sie wäre gerne die Braut. Krank vor Liebeskummer landet sie schließlich bei einem Hypnotiseur, der sie in die Vergangenheit schicken will, damit sie ihre Seele kennenlernt. Sie kann erst wieder in ihr Leben zurückkehren, wenn sie die wahre Liebe gefunden hat.

Als Rosa aufwacht befindet sie sich im Jahr 1594, in einem Männerkörper und mitten im Duell. Nachdem sie gerettet und zur Queen gebracht wurde, hört sie zum ersten Mal eine Stimme in ihrem Kopf. Es war Shakespeare! Sie waren zu zweit in seinem Körper, aber es hat immer nur einer von beiden die Kontrolle über ihn…

Zusammen erleben die beiden lustige Abenteuer und skurrile Situationen, welche jede*n zum Lachen bringen. Die Dialoge in Shakespeares Kopf sind durch eine kursive Schriftart für Shakespeare und eine normale für Rosa angenehm zu lesen und sehr unterhaltsam.

Dieser Roman vermittelt die Botschaft „Liebe dich selbst“ auf schöne Weise und ist genial zu lesen. Ich habe es schon mehrmals und immer innerhalb kürzester Zeit gelesen und bin mir sicher, dass es auch vielen anderen Leuten so geht.

vergibt Mera Koch