WM in Katar: Fußball um jeden Preis?

In nur wenigen Tagen ist es soweit und die Fußball-WM der Männer beginnt in Katar. Fußball wird überall nach den gleichen Regeln gespielt: 11 Spieler, zwei Tore, ein Ball. Damit hätte dieser Sport das Potenzial, zur Völkerverständigung beizutragen. Eigentlich.

Bei dieser Fußballweltmeisterschaft standen bisher weniger die Spieler*innen, Trainer*innen, Trikotfarben oder das Aufleben alter Rivalitäten im Vordergrund. Vielmehr wird sie begleitet von Protesten, Boykotten und vielen Debatten.

Denn während sich die FIFA in ihrer offiziellen „“Vision 2020-2023 zu Zielen wie „erfolgreichen Wettbewerben“, „gesellschaftlichem Engagement“, „Schutz der Umwelt“ und den Menschenrechten bekennt, werden Stadien in der Wüste klimatisiert. Freie Meinungsäußerung ist unerwünscht. Und 15.000 Menschen haben beim Bau eben dieser Stadien ihr Leben verloren.

Ist das dann ein „erfolgreicher Wettbewerb“? Lassen sich Fußball, Klimagerechtigkeit und Menschenrechte überhaupt vereinen? Wo fangen meine persönliche Verantwortung und Einflussmöglichkeiten an? Und hören sie auch irgendwo wieder auf?

Den Antworten auf diese und andere Fragen hat sich Brot für die Welt angenommen und weitere Informationen, Gruppenstundenideen und auch individuelle Gedankenspiele zusammengestellt.

Den Link zu allen Materialien findet ihr hier.

Quelle: Brot für die Welt (2022): WM in Katar- Fußball um jeden Preis? In Global Lernen.