Stamm­ Steve Biko aus Glückstadt / Elbe

Vor genau 40 Jahren wurde er gegründet, aus dem Nichts und mit dem flauen Gefühl im Magen, ob das wohl gelingen werde? Dieses Gefühl war nach einem Jahr komplett vorbei und wurde abgelöst durch die Frage „Wo kommen die Gruppenleiter*innen her?“. Osterfreizeiten, Pfingstlager und Kirchentage bestimmten die Planungen und galten als Höhepunkte.

Nach einem Jahrzehnt gab es in Glückstadt 78 Pfadfinder*innen in sieben Gruppen und zur Gruppenleitungsrunde gehörten 14 Personen – welch’ ein Schatz; auch damals! Der Rückblick zum zehnjährigen Jubiläum umfasste 48 Seiten und ein Video zum Stammesleben entstand. Sogar nach einem Namen wurde nun gesucht und man verständigte sich auf STEVE BIKO, dem Märtyrer der Hoffnung aus Südafrika. So hätte es immer weitergehen können, aber das Leben geht andere Wege. Das Herz und der Motor des Stammes verließ Glückstadt. Einige Jahre ging es noch gut, dann kam der Stamm etwa ein Jahr völlig zur Ruhe. Aber Christ*innen leben eben auch von der Hoffnung auf Auferstehung. Und die wurde vor zwei Jahren sichtbar in Gestalt einer Notiz im Gemeindebrief der Kirchengemeinde. Der Stamm ­sollte wieder aufleben!

Mit etwa 8 Kindern begann die Arbeit von Neuem unter dem gleichen Namen. Seitdem steigen die Mitgliederzahlen stetig, mittlerweile gibt es wieder drei Gruppen und über 30 Pfadfinder*innen in Glückstadt. Das Problem mit fehlenden Gruppenleiter*innen löst sich langsam von allein, da die ersten Jugendlichen demnächst ihre eigenen Gruppen übernehmen können.

Im September diesen Jahres liegt es nun 40 Jahre zurück, dass der Stamm seine ersten Gruppenstunden durchführte und es werden hoffentlich noch mindestens weitere 40 Jahre hinzukommen.

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