Unser Brief an die Kanzlerin

Foto: VCP/Lena Simosek

Im Juni wurde auf der Bundesversammlung ein Beschluss gegen die Abschiebepolitik der Bundesregierung verabschiedet.
Im Beschluss heißt es:

„Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) e.V. sieht in der aktuellen Abschiebepolitik der Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland eine menschenverachtende Praxis und grobe Verletzung der Menschenwürde.

Insbesondere die Rückführung von Menschen nach Afghanistan durch deutsche Behörden ist nach Meinung des VCP eine klare Verletzung von Grundrechten.

Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) e.V. fordert die Bundesregierung auf, die Abschiebung in Länder, in denen augenscheinlich Bedrohung für Leib und Leben herrscht und in denen politische Verfolgung droht, einzustellen.“

Um diesem Beschluss nun nachzukommen wurde vor kurzem ein Brief an die Kanzlerin, den Bundestagspräsidenten sowie die Vorsitzenden der Fraktionen im Bundestag, unterschrieben durch den Bundesvorstand des VCP, verschickt.

Der Brief zeigt den Politiker*innen, dass die Abschiebepraxis der Bundesregierung nicht mit unseren pfadfinderischen Werten zu vereinbaren ist. Wir Pfadfinder*innen stehen für Einfühlungsvermögen, Toleranz, Solidarität, Rücksichtnahme und Gerechtigkeit und setzen uns gewaltfrei für die Völkerverständigung und den Frieden ein.
Die Politiker*innen werden aufgefordert sich für eine, dem Beschluss entsprechende, Politik einzusetzen.

Den ganzen Brief könnt ihr hier nachlesen.

UPDATE
Hier findet ihr die Antwort des Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU Fraktion im Bundestag Volker Kauder.