VCP und dpsg – gemeinsam gegen Hetze

Ein Beitrag von Andreas Holzbeck, dpsg

Wer sich jetzt denkt – häh – ein dpsg Stamm bei einer VCP-Aktion, dem kann ich nur antworten: Klar!
Aber vielleicht von Anfang an: In Darmstadt kündigte die AfD eine Wahlkampfveranstaltung an und für uns war klar, dass wir das nicht hinnehmen wollen. Die Thesen der Partei sind mit unseren Werten als Pfadfinder*innen sowie unserer Ordnung einfach nicht vereinbar. Mehr dazu gibt es auch in einer Broschüre unseres Verbandes nachzulesen https://dpsg.de/de/aktionen/fremdenfreundlich/afd-fuer-uns-keine-alternative.html. Eine Teilnahme an der Gegendemonstration und dem anschließenden Fest der Vielfalt war für uns somit gesetzt.

Aber was hat dies mit dem VCP zu tun? Zwei Dinge: Zum einen war ich schon immer sehr interessiert, was in anderen Verbänden so geht und kannte daher die Kampagne “Auf die Plätze gegen Hetze” von euch.

Zum anderen habe ich bei einer Demo beim Katholikentag gemerkt, dass wir stärker sind, wenn wir als Verbände zusammen Flagge zeigen. Dies hat nicht nur für viel Aufmerksamkeit in den Zeitungen gesorgt, sondern wir wurden sogar vom Fernsehen interviewt. https://www.zdf.de/gesellschaft/gottesdienste/suche-frieden-102.html

Damit war klar, dass wir an unserem Stand beim Fest der Vielfalt zeigen wollen, dass Rassismus, Hass und Ausgrenzung nicht nur in unserem Verband sondern im Pfadfinden insgesamt keinen Platz hat. Im Vorfeld des Festes hatte ich einfach bei eurer Bundeszentrale angerufen und super unkompliziert ein paar der Heftchen der Kampagne „Auf die Plätze gegen Hetze“ erhalten. Bei der Demo selbst waren wir dann natürlich auch wenig überrascht, als uns eine Gruppe Vcpler*innen über den Weg lief. Gemeinsam konnte wir somit auch in Darmstadt als Pfadfinder*innen Fahne zeigen.
Und um den Bogen am Ende wieder zu meinem Verband und seinem Patron zu schließen: Georg kämpfte gegen die Drachen seiner Zeit. Danke an alle, die ein Georg unserer Zeit sind.

Andreas
Roverleiter dpsg Darmstadt Liebfrauen
Mitglied der Bezirksleitung Heldon

Auf die Plätze gegen Hetze