Völlig von den Socken

von Rebecca Haugwitz

Bunte Socken liegen ja total im Trend. Die Zeit der schnöden weißen oder schwarzen Socken ist vorbei, bunte Muster und kleine Bildchen zieren derzeit die Füße einer modebewussten Persönlichkeit. Da lohnt es sich doch, die Fußbekleidung einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

Die ersten Strickwaren, die unseren heutigen Strümpfen ähnelten, wurden in ägyptischen Gräbern gefunden und auf etwa 500 nach Christus datiert. Bis ins Mittelalter galten sie als Statussymbol der Reichen und waren an den Hosen angebracht. Später konnten sie dann ausgewechselt werden und so entstanden irgendwann die Socken als einzelne Kleidungsstücke. Mit der Erfindung von Webstühlen und der beginnenden Industrialisierung verbreitete sich das ‚Fußkleid‘ auch in den anderen Schichten der Bevölkerung. Damals wurde meistens einfache Schafwolle zur Herstellung verwendet, heutzutage gibt es natürlich auch Strümpfe aus feineren Stoffen wie zum Beispiel Kaschmir, Merino- oder Baumwolle. Aber Omas selbstgestrickte Wollsocken sind doch immer noch die besten, oder? Wolle ist zumindest sehr robust, nimmt Schmutz schlecht an und weist Schweiß ab. Deshalb eignen sie sich für uns Pfadfinder*innen recht gut zum Wandern. Was aber noch gesünder für die Füße ist: Zehensocken! Beziehungsweise geht es dabei eher um die Barfußschuhe, da werden Zehensocken nämlich für einige Modelle benötigt. Diese Fußbekleidung soll einem ein ganz besonderes Laufgefühl geben. Wegen ihrer sehr dünnen und flexiblen Sohlen soll es sich anfühlen, als würde man barfuß gehen. Das stärkt die Muskulatur und kann sogar bei Rückenproblemen helfen. Wenn ihr mehr über das Thema Barfußschuhe erfahren wollt, könnt ihr euch schon einmal auf die nächste Folge des Podcasts Pfadfinden freuen. In dieser wird es nämlich ein Interview dazu geben. Vielleicht hauen euch die Erkenntnisse ja buchstäblich aus den Socken!

Barfuß durch die Welt?