VCP-LockdownLyrik

Das Wetter.

von Friedemann Rulf

Die Welt scheint still zu stehen, gespenstige Ruhe.
Über was soll man auch reden, still stehen die Schuhe.
Die Straßen schlafen. Warten und sehnen herbei ihren Retter.
Nichts passiert, also plaudern wir über das Wetter.

Schnee fällt und bleibt liegen, Meter hoch.
Es ist Jahre her, sagt er. Die Hände liegen im Schoß.
Raus in die Kälte, mit dicken Jacken. Geborgenheit.
Abwechslung. Hier im tristen Alltag der Einsamkeit.

Ein Augenblick später. Der Frühling ist da und wir im Warmen.
Unerwartet kam er, doch empfangen wir ihn mit offenen Armen.
So gibt es doch Licht am Ende des Tunnels. Zielstrebigkeit.
Nicht mehr lange und das Leben ist wieder zurück. Freiheit.

 

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Zusammen ist man weniger allein
– und wenn es nur durch den Bildschirm oder ein paar Worte ist.

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