Scouts go Solar – Pfadis als Solarbotschafter*innen

Erneuerbare Energien spielen eine wichtige Rolle für unsere Zukunft. Dazu zählt auch die Solarenergie. Wenn wir diese als Pfadfinder*innen verstehen, nutzen und das Wissen rund um sie weiter geben können, dann können wir damit zu einer (bessern) Zukunft beitragen.

„Scouts go Solar“ ist ein Projekt der Schweizer Nichtregierungsorganisation (NGO) Solafrica – und inzwischen auch ein Teil des WOSM (World Organization of the Scout Movement) Umweltprogramms. Dabei handelt es sich um eine Partnerschaft zwischen WOSM, Greenpeace und Solafrica.

Aber was genau ist „Scouts go Solar“ überhaupt?

Bei dem Projekt werden Pfadfinder*innen aus der ganzen Welt zu sogenannten Scout Solar Ambassadors (Solarbotschafter*innen) geschult. Die Ausbildung dauert zwei Wochen und findet im internationalen Pfadfinderzentrum in Kandersteg (KISC), Schweiz, statt. Dabei lernen die Teilnehmenden, wie sie die Sonnenenergie nutzen können und wie Solartechnik funktioniert. Außerdem erstellen sie Konzepte, wie sie die Jugendlichen aus ihren jeweiligen Ländern für die Themen Energie und Klima sensibilisieren können. Dabei können Solarkocher, Solarlampen und sogar Solar-Kunst selbst gebaut und ausprobiert werden.

Und wie geht es dann weiter?

Die Solarbotschafter*innen geben dann ihr Wissen in ihrem Land weiter, indem sie Solaraktivitäten vor Ort durchführen. Dabei erreichen sie oft nicht nur die lokalen Pfadfinder*innen, sondern auch die breite Bevölkerung. Dadurch, dass die Solarbotschafter*innen ihr wissen weitergeben, können jährlich 20.000 Pfadfinder*innen mit der Thematik Solarenergie erreicht werden (Quelle: Solafrica).

Hört sich spannend an?

Hier kannst du noch mehr über das Projekt erfahren und Materialien für deine nächste Gruppenstunde finden: