Fünf Tipps für deinen Helfendeneinsatz auf dem Kirchentag

Foto: Mona Tarrey/DEKT

Das erste Mal auf einem Kirchentag als Helfer*in im Einsatz – das kann überfordernd sein. Ein vollgepacktes Programm, eine ganze Stadt, die entdeckt werden will, viele interessante Menschen um einen herum. Mit fünf Tipps wollen wir euch Kirchentags-Neulingen im Helfendeneinsatz helfen, aber auch denen, die sich trotz Erfahrung über Tipps freuen.

  • Tipp 1: Kleiner, bequemer Rucksack für den Tag

Der*die Pfadfinder*in im Helfendeneinsatz schläft grundsätzlich in der VCP-Helfendenschule oder in einem anderen Gemeinschaftsquartier. Und viel mehr als schlafen und frühstücken passiert dort auch nicht. Eigentlich bist du den ganzen Tag unterwegs und im Einsatz – oder auf großer Entdeckungstour in Nürnberg und dem Kirchentag. Da hilft der kleine, bequeme Rucksack für den Tag. Sonnencreme, auffüllbare Flasche, dünne Regenjacke, warmen Pulli für Abends – das sind nur ein paar Beispiele für den perfekten Inhalt.

  • Tipp 2: Kappe, Hut oder Mütze

Die letzten Kirchentage waren eins: Heiß! Nicht nur das Programm, die Menschen und die Stadt glühten. Auch die Sonne brutzelte ordentlich. Die Wetterapps sind sich einig, dass das auch in Nürnberg nicht anders sein wird. Nicht immer hat man ein schattiges Plätzchen an seinem Einsatzort. Damit die Birne schön kühl bleibt, hilft eine Kopfbedeckung jeglicher Art. Stylischer Beanie, Truckercap oder das vielseitig einsatzbare Helfendenhalstuch. Zieht euch was auf den Schädel. Euer Hirn wird es euch danken.

  • Tipp 3: Eine Powerbank

Der*Die Pfadfinder*in und sein Smartphone … im Pfadialltag eine richtige Hassliebe. Aber auf dem Kirchentag werdet ihr kaum Chancen haben, ohne auszukommen. Neben eurem Helfendenausweis in digitaler Form gibt es diesmal das ganze Programm digital. Außerdem habt ihr mit eurem Handy den Blick auf unseren Telegram-Kanal und wenn es mal gaaaaanz langweilig im Einsatz wird und keine*r zum Reden da ist, kann man sich damit auch die Zeit vertreiben. Nicht überall am Einsatzort gibt es eine Steckdose. Da hilft eine aufgeladene Powerbank in der Tasche.

  • Tipp 4: Bequeme Schuhe

Klar ist, dass ihr mit eurem Helfendenausweis den kompletten ÖPNV auf dem Kirchentag nutzen könnt. Bus und Bahn bringen dich von Quartier, zum Einsatzort, zum Essen oder an welches Ziel auch immer. Aber die Erfahrungen vergangener Kirchentage lehrt uns, dass man auch mal seine Füße in die Hände nehmen muss und ein paar Kilometer am Tag per Pedes zurücklegen muss. Da hilft ein bequemes Schuhwerk mit festem Halt. Trotz warmer Temperaturen könnten hier die Wanderschuhe an den Füßen einem manchmal mehr helfen als die luftigen Sandaletten.

  • Tipp 5: Ruhig und respektvoll blieben

Der Kirchentag ist eine Welt für sich. Tausende Helfende, eine Vielzahl von Besucher*innen und Hauptamtliche Kirchentagsmitarbeiter*innen tummeln sich in diesem Jahr durch die fränkische Metropole. Alle sind ein ganz besonderer Schlag von Menschen, und es kann da auch mal krachen untereinander. Da will der eine Gast in eine überfüllte Halle, der andere Helfende wundert sich, warum er keine Nudeln mehr beim Mittagessen bekommt und wieder ein anderer Busfahrer fährt einfach nicht weiter, weil der Bus vollgestopft ist. Lieber einmal tief durchatmen, statt gleich an die Decke zu gehen. Das spart einem Ärger und bietet mehr Platz in Kopf und Herz für schöne Erinnerungen an den Kirchentag.

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