Stand up for the Route Marine – wir erobern das Meer

von Lea Luithle

Viele wollten mit – wir konnten mit: Die „Lighthousekeeper“, Simmi, Radl, Mareke, Johannes, Sören und Lui hatten das wahnsinnige Glück, dass sie ihre Wunsch-Route Nummer 1 bekamen. Das bedeutete, dass wir mit Pfadis aus Portugal, Spanien, der Slowakei, Finnland, Irland und natürlich Frankreich sieben wundervolle Tage an der französischen Atlantikküste verbrachten.

Nach der Opening Ceremony in Rennes, Bretagne, bei der Sören moderierte, ging es mit Bussen an die Atlantikküste. Neben dem Zelt bauten wir auch unsere eigenen Toiletten. Unser Style: moderner Donnerbalken und Duschen à la Gartenschlauch vom Nachbar stibitzt, ebenso wie ein Tiptip-Kochtisch und ein pompöses Eingangstor.

Wir erlebten ein Fulltime Programm mit vielfältigen Aktivitäten rund ums Seepfadfinden (Scoutisme Marin) Einen Einblick bekamen wir in die Seenotrettung SNSM (Les Sauveteurs en Mer).Wir wanderten zu einer Austernfarm inklusive Besichtigung und Verkostung, lernten die Organisation SNSM, ihr Equipment und die Boote kennen und sahen dort spektakuläre Rettungsübungen, wir segelten mit den Seepfadfindern im Golf de Moribihan mit großen Segelbooten mit 5 bis 6 Personen und wir bauten ein kleines Segelboot selbst zusammen und segelten damit.

Abschließend lässt sich sagen, dass jede und jeder einzelne von uns Lighthousekeepern auf keiner anderen Route lieber hätte sein wollen und wir in diesen Tagen das Fundament für hoffentlich lebenslang anhaltende Freundschaften legen konnten. Die Stimmung war sehr familiär und wir haben uns pudelwohl gefühlt in der Bretagne mit allen ihren Spezialitäten z.B. beurre salée, kouign amann, – salzige Butter und bretonischer Butterkuchen.

Wir waren traurig, dass die Route vorbei war, aber voller Vorfreude fuhren wir nach Jambville, Paris.