Vorstellung Josefine Kiel

Was genau machst du jetzt hier in der Bundeszentrale?

Ich habe verschiedene Aufgaben hier. Eine feste Aufgabe ist zum Beispiel das tägliche Wegbringen und Frankieren der Post. Ansonsten gibt es verschiedenste Aufgaben bei denen ich helfe oder die ich erledigen soll: Zum Beispiel habe ich bei der Erstellung der Schulungsübersicht 2020 und dem Adventskalender mitgewirkt oder ich kümmere mich um die Bewirtung von Gastgruppen. Am ZAK werde ich zum Beispiel für die Kinderbetreuung verantwortlich sein.

Wie bist du denn auf die Idee gekommen, gerade hier dein FSJ zu machen?

Ich habe Anfang von meinem letzten Schuljahr (bei mir war es die 12. Klasse) festgestellt, dass ich keine Lust mehr habe die ganze Zeit irgendwas zu lernen. Für mich steht seit einiger Zeit fest, dass ich Jura studieren möchte. Die Regelstudienzeit beträgt 4,5 Jahre. Das wäre zu viel am Stück (nach der langen Schulzeit). Ich habe also überlegt, was ich noch machen könnte. Die Idee bei den Pfadfinder*innen ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen, fand ich schon länger gut. Auf der Landesebene bin ich jedoch auch immer wieder ehrenamtlich aktiv und habe mich deshalb dagegen entschieden, es dort zu probieren. Dann habe ich mich daran erinnert, dass mein ehemaliger Gruppenleiter hier in der Bundeszentrale sein FSJ gemacht hat. Ich habe mich einfach mal beworben und hatte dann im Januar mein Vorstellungsgespräch.

Und jetzt bist du hier.

Wie bist du überhaupt zum Pfadfinden gekommen?

Meine Eltern sind beide Pfadfinder und haben sich auch beim VCP kennengelernt. Ich bin schon als kleines Kind auf den hessischen Landeskursen als Gast gewesen. Der Stamm in Pfungstadt ist allerdings eingeschlafen gewesen. Damit wir (meine kleine Schwester und ich) auch Pfadfinderinnen werden, haben meine Eltern den Stamm „wiederbelebt“. Und nun bin ich selber Stammesleitung .

Auf welche Aufgabe in der Bundeszentrale freust du dich am meisten und auf welche hast du eher keine Lust?

So richtig sagen, auf was ich mich am Meisten freue, kann ich nicht so. Die Vielfalt macht es aus. Ich habe jetzt auch keine spezielle Aufgabe, auf die ich keine Lust habe. Klar ist es nicht das Tollste, wenn man einen Nachmittag lang Stifte kontrollieren muss. Aber es gibt halt solche und solche Aufgaben.

Verbringst du jetzt eigentlich deine komplette Arbeits- und Freizeit bei den Pfadis?

Um ehrlich zu sein: ja. Ich bin neben meinem FSJ noch ehrenamtlich in meinem Stamm in Pfungstadt als Stammesleitung aktiv. Zusätzlich wurde ich angefragt, ob ich in der Nähe von Kassel (in Niestetal) noch als Gruppenleiterin aushelfen möchte und bin deshalb auch hier noch dabei. Außerdem bin ich auch noch in anderen Ebenen aktiv. Also ja, ich verbringe meine ganze Zeit bei den Pfadfinder*innen.

Was ist denn für dich das Besondere am Pfadfinden?

Das Besondere ist für mich die Gemeinschaft. Bei den Pfadfindern wird jeder in unsere Gemeinschaft aufgenommen, der möchte. Es wird keiner ausgeschlossen. Und egal welches Problem es gibt, wir finden für alles eine Lösung!