Spiele-Test: Canvas

Asmodee, 2021
Autoren: Jeff Chin & Andrew Nerger
1–5 Spieler*innen, ab 10 Jahre, ca. 30 Minuten

Ihr gehört zu den angesagten Küstler*innen der Stadt. In wenigen Tagen steht das große Kunstfestival an. Kunstkenner*innen aus der ganzen Welt reisen an. Eure große Chance ist gekommen. Ihr dürft euch mit euren Kunstwerken präsentierten. Doch das Publikum ist wählerisch. Lasst euch inspirieren von Farben, Formen und Texturen. Den nur die allerbesten unter euch bekommen am Ende den Titel „Meistermaler*in“ verliehen. Strengt euch also an.

Jede*r von euch startet mit drei unterschiedlich grundierten Leinwänden (englisch: canvas). Vor euch liegen vier Wertungskarten und fünf transparente Kunstkarten. Wer am Zug ist, darf sich eine der Kunstkarten nehmen. Nach und nach sammelt ihr so unterschiedliche Karten. Das Besondere ist, dass die Karten transparent sind. Drei der Karten lassen sich durch Übereinanderlegen zu einem Kunstwerk zusammenstellen und auf eure Leinwände bringen. Dabei müsst ihr auf die Farben und Symbole unten auf den Karten achten. Je nachdem wie ihr die Karten übereinanderlegt, entstehen unterschiedliche Kombinationen. Die Wertungskarten zeigen euch, wie viele Punkte ihr bekommt. Wenn alle drei Kunstwerke erschaffen haben, endet das Spiel. Wer die meisten Punkte hat wird zum*zur „Meistermaler*in“.

„Canvas“ ist ein außergewöhnliches Familienspiel. Die transparenten Karten sind ein echter Hingucker und die Motive auf den Karten mit viel Liebe erstellt. Durch die unendlichen Kombinationsmöglichkeiten entstehen immer wieder neue Kunstwerke. Da bei jeder Partie vier zufällige Wertungskarte gezogen werden, ist jede Runde „Canvas“ neu und abwechslungsreich. Die Regeln sind simpel und ihr könnt schnell loslegen. Es ist Rund für Runde toll zu sehen, welche Bilder entstehen. Vergesst dabei aber nicht die Punkte. Die braucht ihr zum gewinnen.

5von5 Pöppel vergibt Oliver J. Mahn